Magdeburg l Auf die Kritik aus den eigenen Reihen haben die Verantwortlichen beim 1. FC Magdeburg jetzt reagiert und einen offenen Brief mit dem Titel "Statement Aufsichtsrat und Präsidium" veröffentlicht. Darin werben sowohl Präsident Peter Fechner als auch Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Petermann dafür, Kritik und Sorgen in Zukunft wieder vereinsintern zu äußern.

Kritik aus Wirtschaftsrat

Das Statement sowie ein Video-Interview mit FCM-Manager Mario Kallnik auf dem vereinseigenen Kanal sind Reaktionen auf einen Disput mit Mitgliedern des FCM-Wirtschaftsrates nach der 0:2-Niederlage gegen Viktoria Köln. Andreas Müller und Mayk Probst hatten danach nämlich unter anderem moniert: "Seit Monaten diskutieren wie darüber, ob seine Machtkompetenz (Mario Kallnik/Anm. d. Red.) dem Verein gut tut. Und unsere Kontrollgremien wie Präsidium und Aufsichtsrat schweigen."

Keine Alleingänge beim FCM

Jetzt allerdings nicht mehr. Petermann und Fechner nehmen konkret Bezug auf diesen Vorwurf. Und schreiben: "Es gibt keinerlei Alleingänge der Verantwortlichen bei maßgeblichen Entscheidungen, ob sportlicher oder wirtschaftlicher Natur." Weiter heißt es: "Wir werden jedoch als Gremien Diskussionen nicht öffentlich führen, um uns persönlich zu profilieren."

Nach dem Fehlstart in der 3. Liga wird in dem Statement noch einmal das gemeinsame Vorgehen in den Vordergrund gerückt: "Lasst uns gemeinsam die kommenden Aufgaben in einer wirtschaftlich und sportlich extrem herausfordernden Zeit angehen."