Wesendorf l Mit Dennis Erdmann (FC Hansa Rostock), Björn Rother (Werder Bremen II), Alexander Brunst (VfL Wolfsburg II), Felix Lohkemper (FSV Mainz II), Philip Türpitz (Chemnitzer FC), Florian Pick (1. FC Kaiserslautern II), Andreas Ludwig (FC Utrecht) und Mario Seidel (FC Erzgebirge Aue) hat der FCM im Verlauf der Vorbereitung bereits acht Neuzugänge präsentiert und Eigengewächs Leon Heynke zudem in den Profikader befördert.

Nach der Verpflichtung von Abwehrspieler Steffen Schäfer sind die Planungen des Vereins jetzt grundsätzlich abgeschlossen. „Wir haben auf einer Position gehandelt, auf der wir noch Bedarf gesehen hatten“, sagt Maik Franz, Assistent der FCM-Geschäftsführung.

André Hainault meldete sich zu Beginn der Vorbereitung nach einer langen Verletzungspause zwar wieder zurück, muss mittlerweile mit hartnäckigen Adduktorenproblemen aber wieder kürzertreten. „André wird noch etwas Zeit brauchen, die wir ihm aber auch geben wollen“, betont Franz. Mit Heynke steht zudem ein junger Defensivspieler im Kader, der sich erst noch an die 3. Liga gewöhnen soll.

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Neben Christopher Handke, Richard Weil, Felix Schiller und Nico Hammann wollte der FCM somit noch einen weiteren gestandenen Drittligaspieler verpflichten, der den Konkurrenzkampf in der Abwehr hochhält und die qualitative Breite des Kaders weiter verstärkt. „Steffen hat Fähigkeiten, die uns weiterbringen können. Er ist sehr schnell und kann ein Spiel gut eröffnen“, sagt Franz.

Schäfer ist 1,89 Meter groß und hat beim FCM einen Vertrag bis Sommer 2019 unterschrieben. Vor seiner Zeit beim FSV Frankfurt war der gebürtige Kölner beim 1. FC Saarbrücken und für die zweite Mannschaft des 1. FC Köln aktiv.

Der Neuzugang freut sich, dass es mit dem Wechsel zum FCM geklappt hat. „Nachdem der Kontakt zustande kam, ging es recht schnell. Im Vergleich zum FSV Frankfurt ist der Club ein Top-Drittligist“, sagt er in Wesendorf. „Wenn man Erfolg hat, macht es natürlich immer mehr Spaß.“

29 Partien für den FSV

Erfolg hatte er mit Frankfurt in der vergangenen Saison nur selten. Schäfer bestritt zwar 29 Partien für den insolventen Drittliga-Absteiger, musste aber mit ansehen, wie es beim FSV sportlich und finanziell in der Rückrunde nicht mehr lief. „Der FSV ist schlecht in die Rückrunde gestartet, dann wurde der Trainer entlassen und die Mannschaft fand nicht mehr richtig zueinander“, sagt der Spieler mit der Rückennummer 14. „Wenn man einmal im Negativstrudel ist, wird es schwierg. Dann kam die Insolvenz dazu und alles ist zugrunde gegangen.“

Schäfer lief in Frankfurt meistens in der Innenverteidigung oder auf der rechten Abwehrseite auf – ein Grund, weshalb der FCM zugriff. „Wir wollen taktisch flexibel sein und brauchen Spieler, die in der Dreier- oder Viererkette spielen können“, sagt der Assistent der Geschäftsführung. „Steffen verfügt zudem noch über Entwicklungspotenzial.“ Auf Schäfer sei der Club aufmerksam geworden, weil bei ihm das Anforderungsprofil gestimmt hat. Franz: „Wir hatten ganz klare Vorstellungen und haben die Liga natürlich auch ständig im Blick.“

Franz ist froh, dass der Verein die Planungen bereits so früh abschließen konnte: „Wir haben jetzt 25 Kaderplätze besetzt und noch etwas mehr als zwei Wochen Zeit bis zum Saisonstart. Alle Spieler, die wir verpflichtet haben, sind Wunschspieler, die uns auch weiterbringen können. Uns ist es natürlich lieber, dass wir auf dem Transfermarkt agieren können, als wenn wir zum Reagieren gezwungen wären.“

Besonders freut sich Schäfer auf die Stimmung in der MDCC-Arena: „Es hat extrem viel Spaß gemacht, selbst als Gegner in der Arena zu spielen. Ich freue mich darauf, das alle zwei Wochen zu erleben. Auch auswärts sind es für den FCM wohl oft auch gefühlte Heimspiele.“

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