Magdeburg l Wer hätte das gedacht? Wenn am Sonnabend Werder Bremen II beim 1. FC Magdeburg antritt (MDCC-Arena, 14 Uhr, live auf telekom.de), kommt es zu einem echten Spitzenspiel in der 3. Liga: Der Tabellendritte empfängt den -vierten. Entsprechend groß ist diesmal das Interesse, nachdem die Partie in den beiden vergangenen Jahren nicht zu den großen Zugpferden gehörte. Mehr als 13.200 Tickets sind bereits vergeben. Mit 15.000 Besuchern plant der FCM.

Die Bremer sind in der Liga ungeschlagen, der FCM feierte inklusive Pokal zuletzt fünf Pflichtspielerfolge hintereinander. „Wir dürfen jetzt nicht locker lassen“, mahnte FCM-Trainer Jens Härtel unmittelbar nach dem 1:0-Arbeitssieg bei Preußen Münster. Schließlich soll der „Lauf“ nicht zu Ende sein. „Wir sind in einer Phase, wo man auch mal Spiele wie in Münster gewinnt“, so der Trainer. Da war nicht alles Gold was glänzte, aber Mentalität und Einstellung sowie die Einzelleistung von Michel Niemeyer reichten zum zweiten Auswärtssieg.

Vor heimischer Kulisse wollen die Magdeburger natürlich nachlegen. „Die Bremer sind auch sehr gut in die Saison gekommen. Spielerisch sind zweite Mannschaften immer stark, jetzt kommt bei Werder auch noch Selbstvertrauen hinzu“, warnte Härtel, bei dem am Mittwoch im Training mit Ausnahme von Charles-Elie Laprevotte und Alexander Brunst alle Spieler dabei waren. Auch Kapitän Marius Sowislo meldete sich nach Oberschenkel- Problemen zurück, trainierte individuell und soll am Donnerstag zur Mannschaft stoßen.

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