Magdeburg l  Der FCM feierte am Sonnabend seinen ersten Drittligasieg im Jahr 2018 und drehte dabei einen Rückstand.

Der FCM hat gegen Münster eine quälend lange Serie beendet. Am 16. August 2015 beim 2:1 gegen den Halleschen FC entschied der Club zuvor letztmalig ein Spiel nach einem Rückstand noch für sich. Zweifacher Torschütze war damals Christian Beck. „Münster liegt uns anscheinend“, sagte der Torjäger. In der 3. Liga entschied der FCM alle sechs Duelle mit den Preußen für sich.

Seitfallzieher von Beck

Eben jener Beck war es auch, der diesmal spektakulär mit einem Seitfallzieher zum 3:1 traf (34.). Nachdem er zuletzt Zweiter bei der Wahl zum Tor des Jahres wurde, gab Beck jetzt gleich wieder eine eindrucksvolle Bewerbung für den nächsten Treffer des Monats ab. „Ich habe die Flanke von Julius Düker mit vollem Risiko genommen“, sagte Beck. „Wenn der Abwehrspieler den Ball bekommt, dann fliege ich ins Leere und es sieht doof aus. Aber so habe ich ihn natürlich sensationell getroffen und bin glücklich.“

FCM gewinnt gegen Münster

Magdeburg (jl) l Bei der Partie des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster haben die Magdeburger mit 3:1 (3:1) gewonnen.

  • Christian Beck (v.l.), Philip Türpitz und Christopher Handke vom 1. FC Magdeburg freuen sich über ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

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  • Auf der Bank des 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster: Maik Franz (v.l.), Mario Kallnik und Dirk Weber. Foto: Eroll Popova

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  • Christopher Handke (l.) vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Philipp Hoffmann von Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

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  • Philip Türpitz (l.) vom vom 1. FC Magdeburg verteidigt den Ball gegen Preußen Münster-Spieler Jeron Al-Hazaimeh. Foto: Eroll Popova

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  • Jan Glinker im Tor des vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster.  Foto: Eroll Popova

    Jan Glinker im Tor des vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster. Foto: Ero...

  • 1. FC Magdeburg gewinnt gegen Preußen Münster mit 3:1. Im Spiel: Christopher Handke (v.l.) und Felix Schiller vom FCM gegen Tobias Rühle von Münster. Foto: Eroll Popova

    1. FC Magdeburg gewinnt gegen Preußen Münster mit 3:1. Im Spiel: Christopher Handke (v....

  • Das Team des 1. FC Magdeburg feiert ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

    Das Team des 1. FC Magdeburg feiert ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

  • Jens Härtel, Trainer des 1. FC Magdeburg, gibt Anweisungen beim Spiel gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

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  • FCM-Fans feiern den 3:1-Sieg des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

    FCM-Fans feiern den 3:1-Sieg des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

  • Jeron Al-Hazaimeh (v.l.) von Preußen Münster sieht Philip Türpitz und Christian Beck vom 1. FC Magdeburg beim Tor-Jubel zu. Foto: Eroll Popova

    Jeron Al-Hazaimeh (v.l.) von Preußen Münster sieht Philip Türpitz und Christian Be...

Der Torjäger setzte dann gleich noch mit einem Scherz auf Kosten seines Teamkollegen Christopher Handke nach, der zwei Minuten vor dem Beck-Tor mit einer Kopfball-Bogenlampe getroffen hatte. „Wenn Christopher trifft, dann muss ich ja nachsetzen, sonst gibt es Ärger“, sagte er und lachte. „Meistens ist es so, dass ich auch treffe, wenn er ein Tor erzielt hat. Er hat in diesem Jahr das Toreschießen entdeckt und das tut uns gut.“

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Thüringen-Connection trifft

Die „Thüringen-Connection“ hat wieder einmal zugeschlagen.“ Handke betonte aber, dass die Mannschaft jetzt dranbleiben muss: „Wir dürfen keinen Schritt weniger machen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“

FCM-Trainer Jens Härtel, der diesmal auf eine 4-2-3-1-Taktik setzte, sah die Partie gegen Münster als Knackpunktspiel, wie das auch in den vergangenen Jahren immer wieder der Fall war. „Es waren immer enge Spiele, wir haben aber alle sechs Duelle gewonnen“, sagte er.

Schneller Ausgleich entscheidend

Der Knackpunkt am Sonnabend war das 1:1 von Tobias Schwede, vier Minuten nachdem Simon Scherder die Gäste in Führung gebracht hatte. „Es war ganz wichtig, dass wir so schnell nach dem Rückstand den Ausgleich gemacht haben“, betonte Härtel. Warum sich der Tabellenzweite nach dem 1:1 ganz anders als zuletzt in Würzburg präsentierte, konnte der Coach auch erklären: „Das ist eine Kopfsache. Wir haben in den vergangenen Tagen angesprochen, dass wir nur als Mannschaft erfolgreich sein können. Da muss jeder seine kleinen Egoismen mal hinten anstellen. Wir haben die Mannschaft entsprechend in die Pflicht genommen.“

Ein Lob hatte der Trainer noch für die Zuschauer in der MDCC-Arena parat: „Kompliment an die Fans, sie waren auch nach dem 0:1 voll da und haben keine Zweifel aufkommen lassen. Das hat uns sehr geholfen.“

Beck fasste am Ende erleichtert zusammen: „Das war wieder der 1. FC Magdeburg, den alle und den auch wir sehen wollen.“

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