Magdeburg l Auch beim 2:0 gegen den Karlsruher SC erzielte Philip Türpitz das wichtige 1:0 und ebnete damit den Weg zum Sieg. „Es war eine verrückte Partie. In erster Linie müssen wir uns bei Jan Glinker bedanken, der den Elfmeter kurz vor Schluss gehalten hat. Am Ende ist unser Sieg aber verdient gewesen“, sagte Türpitz.

Der Offensivspieler wollte trotzdem nichts von einer möglichen Vorentscheidung im Aufstiegskampf der 3. Liga wissen. „Es ist noch gar nicht entschieden. Wir haben bisher noch nichts gewonnen“, stellte er klar. „Wir halten es so wie zuvor und konzentrieren uns jeweils nur auf die nächste Aufgabe.“

Türpitz übt Selbstkritik

Türpitz gab wieder einmal alles und war sich auch für Defensivarbeit nicht zu schade. Kurz vor Schluss zog er noch mal einen Sprint an der Seitenlinie an – mit schmerzverzerrtem Gesicht. „Ich konnte nach 80 Minuten eigentlich nicht mehr. Ich war froh, dass ich noch einigermaßen dagegenhalten konnte, auch wenn mein Gegenspieler noch etwas mehr Power im Tank hatte“, sagte er, fügte zudem selbstkritisch hinzu: „Es war kein optimales Spiel von mir. Ich habe zwar das Tor gemacht, wir müssen aber auch mal die Kirche im Dorf lassen. Ich hatte schon bessere Partien.“

Wie wichtig Türpitz für den FCM ist, wird bei einem Blick auf die Zahlen deutlich. In 28 Partien traf er zwölfmal und gab fünf Vorlagen. Nach dem 2:0 gegen den KSC ließ er es sich trotz der Anstrengungen gut gehen. „Ich werde ausnahmsweise mal ein Getränk zu mir nehmen“, verriet er und lachte.

Weitere Infos und Videos zum 1. FC Magdeburg