Berlin (dpa) l Mit Respekt vor dem Aufsteiger und Sicherheitshinweisen an die eigenen Fans reist der 1. FC Union Berlin zum Ost-Derby gegen den 1. FC Magdeburg. Von der Papierform her ist Union als Tabellendritter klarer Favorit. Aufsteiger Magdeburg hängt mit zehn Punkten als 16. im Tabellenkeller fest. Dennoch warnte Union-Trainer Urs Fischer am Freitag vor dem Kontrahenten: "In den letzten beiden Spielen hätte Magdeburg auch als Sieger vom Platz gehen können. Dass muss uns klar sein."

Auch auf die Union-Fans wartet in Magdeburg eine spezielle Atmosphäre. 2400 Berliner Anhänger werden ihre Mannschaft begleiten. Der Gästeblock ist wie das gesamte Stadion ausverkauft. "Es gibt Spiele unterschiedlicher Aufregungsklasse. Es ist ein Unterschied, ob man nach Regensburg und Heidenheim oder nach Magdeburg beziehungsweise Köln fährt", sagte Vereinssprecher Christian Arbeit zu möglichen Sicherheitsbedenken.

Der 1. FC Union hat vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) "Hinweise für den Stadionbesuch" veröffentlicht. Darin heißt es unter anderen: "Es wird empfohlen, Fan-Utensilien erst am Stadion anzulegen." Von einem Besuch der Innenstadt in Fan-Kleidung rate die Polizei ausdrücklich ab. "Grund zur Panik besteht nicht", sagte Arbeit.

Videos

Die Profis wollen die Serie von bislang 15 Saisonspielen ohne Niederlage ausbauen. Union steht mit 27 Zählern auf Tabellenplatz drei. Aufsteiger Magdeburg wartet noch auf den ersten Heimsieg. "Wir müssen mit dem nötigen Respekt ins Spiel gehen und dürfen nicht auf die Tabelle schauen. Wir müssen für dieses Spiel die richtige Einstellung finden", betonte Union-Coach Fischer.

Grischa Prömel fällt aus. Den Mittelfeldmann plagen seit dem letzten Heimspiel gegen Darmstadt 09 (3:1) Beinprobleme. Er konnte in dieser Woche nicht mit der Mannschaft trainieren. Innenverteidiger Florian Hübner hat seine Oberschenkelverletzung dagegen überwunden.

Hier finden Sie unseren FCM-Liveblog.

Weitere Artikel zum 1. FC Magdeburg finden Sie hier.