Magdeburg l Am Dienstag überwog beim 1. FC Magdeburg die Trauer über den späten Gegentreffer des Chemnitzer FC zum 1:1 im Ostderby. Mit dem Punktgewinn behauptete der Club aber nach Abschluss des 31. Spieltages den zweiten Tabellenplatz, der am Saisonende zum Sprung in die 2. Bundesliga reichen würde. Sieben Runden stehen bis zum 20. Mai noch auf dem Spielplan. Und auch Platz drei eröffnet in der Relegation gegen den Tabellen-16. der 2. Bundesliga (derzeit Arminia Bielefeld) die Möglichkeit zum Aufstieg. Die Spiele sind für Freitag, 26. Mai (Heimrecht Drittligist), und Dienstag, 30. Mai, angesetzt.

Sieben Runden vor dem Saisonfinale ist selbst der MSV Duisburg noch nicht sicher durch. Am Mittwoch kassierte der ehemalige Bundesligist eine überraschende 0:1-Niederlage bei Hansa Rostock. Dahinter trennen den FCM als Zweiter sowie Holstein Kiel, VfL Osnabrück, Jahn Regensburg und SGS Großaspach auf Platz sechs nur fünf Punkte. Selbst der FSV Zwickau könnte nach seiner bislang überragenden Rückrunde mit schon 29 Punkten noch in den Aufstiegskampf eingreifen – die Sachsen haben aber keine Zweitliga-Lizenz bei der DFL beantragt.

„Die Liga ist verrückt. Wir haben eine gute Ausgangsposition, die wir nicht leichtfertig aus der Hand geben wollen. Wir wollen mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, den zweiten Platz verteidigen“, sagt Abwehrchef Steffen Puttkammer vor dem Duell am Sonntag mit Jahn Regensburg (MDCC-Arena, 14  Uhr), in dem der FCM den Aufsteiger mit einem Sieg deutlich auf Distanz halten könnte.

Nur Remis für 1. FC Magdeburg in Chemnitz

Chemnitz (ky) l Der 1. FC Magdeburg hat in der Dritten Liga beim Chemnitzer FC 1:1 gespielt. Die Gastgeber erzielten kurz vor Schluss den Ausgleich.

  • Brenzlige Situation vor dem Tor. Alexander Bittroff (links) vom Chemnitzer FC klärt den Ball vor Piotr Cwielong (Mitte) vom 1. FC Magdeburg. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Brenzlige Situation vor dem Tor. Alexander Bittroff (links) vom Chemnitzer FC klärt den Ball...

  • Tarek Chahed (links) hilft seinem TeamkollegenJulius Dücker vom 1. FC Magdeburg Julius Dücker beim Dehnen. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Tarek Chahed (links) hilft seinem TeamkollegenJulius Dücker vom 1. FC Magdeburg Julius D...

  • FCM-Trainer Jens Härtel (Mitte) hat die Mannschaft nach dem Schlusspfiff beim Chemnitzer FC zusammengetrommelt. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    FCM-Trainer Jens Härtel (Mitte) hat die Mannschaft nach dem Schlusspfiff beim Chemnitzer FC ...

  • Marius Sowislo (links) vom 1. FC Magdeburg verliert ein Kopfballduell gegen Berkay Dabanli vom Chemnitzer FC.  Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Marius Sowislo (links) vom 1. FC Magdeburg verliert ein Kopfballduell gegen Berkay Dabanli vom Ch...

  • Julius Dücker auf der Jagd nach dem Ball beim Spiel des 1. FC Magdeburg gegen den Chemnitzer FC. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Julius Dücker auf der Jagd nach dem Ball beim Spiel des 1. FC Magdeburg gegen den Chemnitzer...

  • Einen rassigen Schlagabtausch haben sich der Chemnitzer FC und der 1. FC Magdburg geliefert. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

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  • Die Spieler des 1. FC Magdeburg bejubeln ihren Kapitän Marius Sowislo nach seinem Treffer zum 0:1. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Die Spieler des 1. FC Magdeburg bejubeln ihren Kapitän Marius Sowislo nach seinem Treffer zu...

  • Piotr Cwielong (links) vom 1. FC Magdeburg versucht, Alexander Bittroff vom Chemnitzer FC den Ball abzunehmen. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Piotr Cwielong (links) vom 1. FC Magdeburg versucht, Alexander Bittroff vom Chemnitzer FC den Bal...

  • Zu viele Kopfbälle? Daniel Frahn vom Chemnitzer FC spielt mit Kopfverband weiter, hier gegen Jan Löhmannsröben vom 1. FC Magdeburg. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Zu viele Kopfbälle? Daniel Frahn vom Chemnitzer FC spielt mit Kopfverband weiter, hier gegen...

  • FCM-Kapitän Marius Sowislo jubelt über seinen Treffer zum 0:1 beim Chemnitzer FC. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    FCM-Kapitän Marius Sowislo jubelt über seinen Treffer zum 0:1 beim Chemnitzer FC. Foto:...

  • Berkay Dabanly (rechts) trifft kurz vor Schlusspfiff zum 1:1-Ausgleich für den Chemnitzer FC gegen den 1. FC Magdeburg. Foto: Sportfotos_MD/Possiencke

    Berkay Dabanly (rechts) trifft kurz vor Schlusspfiff zum 1:1-Ausgleich für den Chemnitzer FC...

Schon jetzt ist klar: In den vergangenen Jahren brauchte es deutlich mehr Punkte, um den Sprung nach oben zu schaffen. In der vergangenen Saison holten die Würzburger Kickers als Dritter 64 Punkte, 2014/15 erspielte Holstein Kiel als Dritter 67 Punkte, und Darmstadt 98 kam 2013/14 auf 72 Zähler. Die direkten Aufsteiger lagen bei mindestens 70 Punkten.

„Ich gucke inzwischen fast täglich auf das Restprogramm. Es ist für uns ein ekliges Schlussprogramm“, sagt Jan Löhmannsröben, dessen Cut am rechten Auge aus dem Chemnitz-Spiel geklebt wurde. „Aber wir haben es seit neun Wochen in der eigenen Hand und deshalb dürfen wir uns das jetzt nicht mehr nehmen lassen, zumal wir ein Heimspiel mehr haben“, so der FCM-Mittelfeldspieler.

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