Aalen l Für Andreas Ludwig war die Partie in Aalen die Chance, sich endlich mal wieder von Beginn an zu zeigen.

Im defensiven Mittelfeld durfte er die Position zwischen der Defensive und Offensive ausfüllen, die er zuvor als Lieblingsposition bezeichnet hatte. FCM-Trainer Jens Härtel ließ ihn über die gesamte Spielzeit auf dem Rasen – für Ludwig war es die erste FCM-Partie über 90 Minuten. „Es hat gutgetan, mal durchzuspielen“, sagte Ludwig. „Ich denke, dass ich der Mannschaft Struktur geben konnte.“

Härtel bescheinigte seinem Mittelfeldspieler eine sehr ordentliche Partie, sagte aber auch: „In der Offensive sind einige Pässe nicht so gut gewesen, da wollte er manchmal vielleicht etwas zu viel. Dass Andreas über eine enorme Qualität verfügt, steht aber außer Frage.“ Ludwig betonte, dass er jetzt darauf hofft, mehr Spielzeit zu bekommen, möglichst schon am kommenden Sonntag wieder zu Hause gegen Jena. „Über mehr Spielzeit kommt dann auch das Selbstvertrauen“, sagte er.

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In Aalen traf er einige alte Bekannte, in der Saison 2014/15 lief er ein Jahr für den VfR auf. „Es war ein schönes Jahr, auch wenn die Mannschaft am Ende leider abgestiegen ist.“

Nah an der Heimat

Die zwei spontan freigebenen Tage nutzt der gebürtige Ulmer für einen Besuch in der Heimat. „Wir haben nach zehn Spielen 24 Punkte geholt. Eine besondere Qualität ist, dass wir bisher häufig die engen Spielen für uns entschieden haben“, betonte Ludwig.

Die Konkurrenz im Mittelfeld wird unterdessen nicht geringer. Gegen Jena kehren die gelbgesperrten Björn Rother und Dennis Erdmann zurück.

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