Magdeburg l Der Trainerwechsel beim Hamburger SV hat auch Auswirkungen auf die Vorbereitung des 1. FC Magdeburg vor dem Duell beider Teams am kommenden Freitag in der MDCC-Arena.

FCM-Trainer Jens Härtel bringt es auf den Punkt: „Die ganze Analyse ist für die Tonne.“ Der neue HSV-Coach Hannes Wolf habe zwar nur wenige Einheiten, um seine neue Mannschaft kennenzulernen. Trotzdem ist die „Hürde HSV“ immer noch sehr hoch. „Es wird ganz sicher nicht einfach gegen den HSV, die Trauben hängen schon sehr hoch. Auf der anderen Seite ist es eine reizvolle Aufgabe. Klar ist, dass es für uns um viel geht“, sagt Härtel.

Franz ist überrascht

FCM-Sportchef Maik Franz ist etwas überrascht, dass sich die Hamburger von Titz getrennt haben. „Ich habe aber natürlich auch nicht den genauen Einblick in Hamburg. So ein Trainerwechsel kann Kräfte freisetzen, muss aber nicht zwingend einen Effekt haben“, sagt er. Und: „Bei Titz wussten wir zwar genau, was uns erwartet hätte. Wichtig ist, dass wir bei unseren Stärken bleiben.“

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Das sieht auch FCM-Torhüter Alexander Brunst so, der mit dem Club auf seinen Ex-Verein trifft. „Der HSV ist jetzt eine Wundertüte für uns“, sagt er. „Es zeigt uns aber auch, dass wir nicht zu viel auf den Gegner schauen sollten.“

Dass ein Trainerwechsel eine Mannschaft nicht zwingend pushen muss, zeigt sich momentan in Ingolstadt. Dort ist ein vermeintlicher Effekt durch die Verpflichtung von Alexander Nouri verpufft. Der FCI, der eigentlich um den Aufstieg in die 1. Liga mitspielen wollte, ist Letzter. Unter Nouri wurden alle vier Partien verloren.

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