Havelberg l Nachdem im Frühjahr die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des Evangelischen Seniorenzentrums Havelberg abgeschlossen waren, zogen die Bewohner in den Neubau ein. Aber die Bauarbeiter hatten nur für kurze Zeit den Standort der Einrichtung des Landesausschusses der Inneren Mission in der Semmelweisstraße verlassen.

Der im Dezember 1999 bezogene „Altbau“ muss wegen baulicher Mängel saniert werden. Feuchtigkeit im Erdgeschoss, die sich ausgebreitet hatte, war der Hauptgrund für diese bauliche Maßnahme. Jetzt wurde im gesamten Parterre der alte Betonfußboden zurückgebaut, wurden neue Leitungen verlegt und viele andere Arbeiten verrichtet. Zusätzlich sind Sperrschichten aus Bitumenpappe eingebaut und die Verbindungen zum Neubau geschaffen worden. „Wir passen aber auch die Bewohnerzimmer an den Neubau an und es entstehen ebenfalls neue und moderne Dienstzimmer. Im Obergeschoss ist, dort wo sich einst die gute Stube befand, ein offener Bereich entstanden, in dem Bewohnerbeschäftigungen stattfinden werden und wo noch eine Teeküche eingebaut wird“, blickt die Leiterin des Seniorenzentrums Dorette Herper voraus. Der offene Bereich soll auch den Speisesaal etwas entlasten, in dem zuvor ein Teil der Beschäftigungen stattfand.

Mit neuen Fußböden, Gardinen, Deko und zum Teil neuen Möbeln – unter anderem erhält der Speisesaal komplett neues Mobiliar – soll der Altbau dem Standard des neuen Erweiterungsbaues angeglichen werden. Die Bewohner sollen sich nach dem Abschluss der Arbeiten in den hellen und freundlichen Bereichen wohl und geborgen fühlen.

Zu Weihnachten wieder im Altbau

Angedacht ist, das Obergeschoss im September bereits wieder zu beziehen; im Parterre sollen die Arbeiten voraussichtlich im November abgeschlossen werden. „Die 30 Betten im Obergeschoss des Altbaues werden von den Bewohnern wieder bezogen, um so den Bereich des betreuten Wohnens im Neubau, in dem sie jetzt untergebracht sind, zur Vermietung freizumachen. Ein Teil der Bewohner freut sich auch darauf, wieder in den Altbau zurückzuziehen, da ihnen dort alles sehr vertraut ist“, so Dorette Herper.

Noch gibt es einiges zu tun und die Gewerke bemühen sich, die gesteckten Ziele zu erreichen. Aber: „Wichtig ist uns, dass wir mit dem Umzug, mit dem wir ja schon sehr erfahren sind, bis zum Weihnachtsfest fertig sind, um das Fest in Ruhe begehen zu können“, wünscht sich Dorette Herper.

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