Elbingerode (gbr/bfa). l Schöne alte Fahrzeuge sind vielfach beliebt in der Stadt Oberharz am Brocken. Und dabei ist es egal, ob es sich um blankgeputzte Edelkarossen oder auch um gute alte Landtechnik handelt.

In Benneckenstein, Elbingerode, Hasselfelde und in Stiege sind Mitglieder von Interessengemeinschaften für Oldtimer und/oder für alte Landtechnik regelmäßig dabei, Maschinen aufzuarbeiten und auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Während in Stiege Männer wie Dirk Wagner, Georg Wöhler und Freunde emsig an Landmaschinen zu Gange sind, machen in Hasselfelde Männer wie Steffen Hühne oder Pierre Thieltges immer wieder alte Landmaschinen flott, um nur wenige Beispiele zu nennen.

In Benneckenstein locken Mario Tänzer und Familie alljährlich traditionell viele hunderte und bisweilen tausende Besucher zu einem Oldtimertreffen, haben zudem mit viel Kenntnis und Aufwand auch ein ganzes Museum für alte DDR-Fahrzeuge aufgebaut.

Besucher anlocken

In Elbingerode machen sich Experten wie Werner Puse und Gerd Ludwig und ihre Interessengemeinschaft der Oldtimer-Freunde Elbingerode ebenfalls seit Jahren um die Pflege und Präsentation alter Fahrzeuge verdient. Auch sie locken jedes Jahr hunderte von Fahrern und nicht selten tausende Besucher zum Oldtimertreffen. Das nächste ist diesen Sonntag.

Von 9 bis 17 Uhr werden die liebevoll und oft mit viel Aufwand gepflegten Fahrzeuge in der Schulstraße präsentiert. Es ist das 12. Treffen in Elbingerode, und viele Meldungen sind bereits eingegangen, wie die Interessengemeinschaft vorab informiert. Schöne alte Autos sind aber nur ein Magnet am Sonntag in Elbingerode.

Unweit der Schulstraße, an der sanierten Rohrbachstraße, lädt Harald Müller und das Team seiner Fleischerei zum traditionellen Hoffest ein. Dort kann sich jeder für die weiteren Angebote stärken. Denn zwischen Schul- und Rohrbachstraße liegt in der Steinstraße die Heimatstube. Dort wird zum Tag der offenen Tür eingeladen. Neben den vielen Exponaten zum Harzer Leben in früheren Zeiten legt Klaus-Peter von Norosinski dort seine neue Broschüre „Elbingerode vor 100 Jahren“ vor, diesmal zu Ereignissen aus dem Jahr 1915. Um die Heimatstube herum wird ein Markt mit verschiedenen Angeboten ausgerichtet.

Nebenan gibt es in der St. Jakobikirche am Sonntag von 12 bis 14 Uhr sachkundige Führungen in den Kirchturm. Und im Seniorentreff im Haus Bodfeld, in der Schulstraße gelegen, wird eine Kaffeetafel für die Gäste gedeckt, findet ein Basar für Stricksachen statt.

Die Anlieger rund um das Festgelände werden gebeten, am Sonntag die nur für diesen Tag geltenden Hinweise auf eingeschränkte Parkmöglichkeiten in der Schul- und der Lessingstraße sowie im Steinweg zu beachten.