Stendal l Da ist der MSV zu Gast beim SV Liesten. Spielfrei hat der punktgleiche Verfolger aus Arneburg. Uchtspringe erwartet Schlusslicht Diesdorf. Ein ostaltmärkisches Duell bestreiten Goldbeck und Osterburg. Havelberg reist nach Haldensleben. Tangerhütte, Warnau und Krüden Groß Garz spielen zu Hause gegen Teams aus der Westaltmark.

Die letzte Partie vor der Winterpause hat für den Möringer SV nochmal einen harten Brocken bereit. Es geht nach Liesten. Die Westaltmärker ärgerte das Kühne-Team schon im Hinspiel und nahmen die Zähler beim 1:0 aus der Pappelarena mit. Doch die Ostaltmärker dürften mit einer breiten Brust anreisen, haben sie in der Vorwoche in Osterburg ein 0:2 noch in einen Sieg umgewandelt.

Erfolgsserie gestoppt

Liestens Erfolgserie von vier ungeschlagenen Spielen wurde dagegen in Uchtspringe gestoppt. Eines dürfen die Westaltmärker, auch wenn sie gegen den Rangersten womöglich auf dem Papier die Außenseiter sind, nicht vergessen: „Wir sind eine von drei Mannschaften, die Möringen schon bezwungen haben“, sagt SVL-Trainer Thomas Schulz, der weiter erklärt: „Da hatten wir schon zwei bis drei Chancen mehr als der Gegner und gewannen daher auch verdient. Wir spielen nach längerer Zeit endlich mal wieder zu Hause und wollen natürlich auch gewinnen.“ Liesten muss auf René Mangrapp und Martin Böhm definitiv verzichten. Bleibt abzuwarten, ob die beste Abwehr der Liga aus Liesten gegen den stärksten Angriff bestehen kann.

Klarer Favorit ist Medizin Uchtspringe im Heimspiel gegen Schlusslicht Diesdorf. Die Mediziner wollen oben dran bleiben. Da steht also nur ein voller Erfolg zur Debatte. Der Erfolg in der Nachspielzeit gegen Liesten dürfte noch Mal einen Schub geben. Sollte Möringen nicht gewinnen, winkt den Medizinern sogar der Platz an der Sonne. Diesdorf braucht jeden Zähler und wird sich gegen eine Niederlage stemmen.

Sperren für Diesdorf

Einen Punkt strebt Diesdorf in der Ostaltmark an. Ärgerlich für sie ist, dass durch die kurzfristige Spielabsage aus der Vorwoche in Groß Garz Michael Kuhlmann und Christopher Brauer weiterhin gesperrt sind. Dafür kehren wohl Thomas Griese und Patric Peysa in den Kader zurück, die mit dafür sorgen sollen, dass der DSV die Überraschung schafft.

Blau-Gelb Goldbeck empfängt den Osterburger FC. Die Gastgeber stecken in einem Tief. Haben sie doch die letzten vier Partien in Folge verloren. Osterburg ist auch nicht gerade gestärkt nach der unglücklichen Pleite gegen Möringen. Dem OFC fehlte in einigen Partien ein wenig die Abgeklärtheit, denn es ist in der Vorwoche nicht zum ersten Mal passiert, dass sie einen scheinbar sicheren Vorsprung noch aus der Hand gaben. Uwe Schmidt ist nach Gelb-Roter Karte bei den Gästen gesperrt.

Der SV Krüden/Groß Garz ist Gastgeber für SSV 80 Gardelegen. Der morgige Gastgeber hatte jetzt eine längere Pause, denn er hat in der Vorwoche das Spiel gegen Diesdorf abgesagt.

Gardelegen hat momentan die Seuche am Fuß – nicht zwingend in spielerischer, sondern vor allem in personeller Hinsicht. „Es ist momentan eine schwierige Situation“, erklärt Trainer Norbert Scheinert. Der muss aktuell auf viele Spieler verzichten. So auch morgen, denn Stephan Fraedrich, Christian Krziwanie, Daniel Leberecht, Michael Hille und Alexander Meyer fallen allesamt aus. „Wir wollen natürlich als Sieger vom Platz gehen, doch wir müssen anders auftreten als zuletzt. Wir müssen agiler und schneller spielen. Hinten lassen wir momentan wenig zu, sind aber im Angriff nicht durchschlagskräftig genug“, so Scheinert. Deutlich wurde das speziell in den letzten beiden Partien in Warnau (1:3) und Haldensleben (1:1). Beim Kellerkind wollen sich die Rolandstädter, die das Hinspiel 7:2 gewannen, steigern und mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückkehren.

FSV Havelberg in Haldensleben favorisiert

SV Germania Tangerhütte erwartet SV Eintracht Salzwedel. Gern erinnert sich die Germanen an das Hinspiel zum Saisonauftakt zurück. Sie gewannen 3:1.

„Wir haben mit Tangerhütte noch eine Rechnung offen. Diese drei Punkte, die wir dort vergeben haben, konnten wir bis heute nicht zurückerobern“, macht Salzwedels Trainer Schulze deutlich. Heißt konkret: Ganz im Soll sind die derzeit formstarken Mannen um Kapitän Gregor Roth noch immer nicht. „Wir wollen unseren Trend beibehalten und natürlich gewinnen“, redet Schulze nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir dürfen den Gegner aber nicht unterschätzen. Ich glaube, dessen Spielweise liegt uns nicht sonderlich“, gibt Schulze mit Blick auf die offensivstarken Germanen zu verstehen. Auch ohne Maximilian Müller (privat verhindert) geht der SVE voll auf Sieg.

SSV Havelwinkel Warnau empfängt SV Heide Jävenitz. Beide Teams haben sich mit tollen Serien aus dem Abstiegskampf gezogen und im Mittelfeld positioniert.

So ist morgen von einer spannenden Partie auszugehen. „Wir haben 18 Zähler gesammelt und können daher eigentlich auch befreit aufspielen“, sagt der Jävenitzer Co-Trainer Sören Kleinau. Aus dem Hinspiel wollen die Jävenitzer auch noch etwas gutmachen, verloren sie doch 1:2. Vielleicht gelingt ihnen ohne Andy Ackermann, Sven Martin Kunze und Marcus Friedenreich, dafür aber wieder mit Christopher Schmidt und Keeper Florian Schröder auf fremdem Platz die Revanche.

Der FSV Havelberg ist im Spiel bei der Reserve des Haldensleber SC in einer Favoritenstellung. Fehlen wird Wilhelm Schulz, der in der Vorwoche im Derby gegen Warnau die Ampelkarte sah.