Kuhfelde l Die Frauen des Kuhfelder SV sind in der Handball-Kreisliga neuerdings ärgster Verfolger vom souveränen und nach wie vor verlustpunktfreien Tabellenführer SG Neuferchau/Kunrau. Da der Primus den Diesdorfer SV mit 22:17 bezwang und die Kuhfelderinnen am Sonnabend in heimischer Halle den VfB Klötze 07 deutlich mit 18:12 (8:6) in die Knie zwangen, belegt die KSV-Sieben von Trainer Markus Wolter durch das vergleichsweise bessere Torverhältnis gegenüber Diesdorf nun Rang zwei im Klassement.

Elisa Zimmermann macht den Unterschied

Die Mannschaft aus Klötze war nun ganz sicher nicht als Laufkundschaft angereist, denn auch der VfB verfügt genau wie Kuhfelde und Diesdorf über sechs Pluspunkte. Doch was den Unterschied ausmachte: Der KSV hatte eine bärenstarke Elisa Zimmermann. Die machte in der Altmarkhalle mit allein zehn Treffern auf sich aufmerksam, war von der gegnerischen Abwehr einfach nicht zu stellen. Doch auch Torhüterin Janina Dittmann und deren Abwehr wussten zu überzeugen. Alles in allem glänzte die Wolter-Truppe im Verbund und fuhr verdient die zwei Punkte ein.

Zu Beginn begegneten sich die beiden Kontrahenten aber noch auf Augenhöhe. Auch wenn Elisa Zimmermann in Minute neun immerhin schon mal den 3:1-Vorsprung ihrer Kuhfelder Farben herstellte. Doch Klötze ließ sich noch nicht abschütteln. Die Anfangsphase war generell eher von den Abwehrreihen sowie aber auch den Torhüterinnen geprägt. Anna Nieder glich in der 17. Minute für den VfB zum 3:3 aus, Isabell Wiedner brachte die Schützlinge von Trainer Heiko Paul fünf Zeigerumdrehungen später sogar mit 5:4 in Führung. Bis zur Halbzeit konnte dann aber der disziplinierte KSV das Blatt wieder wenden. Jana Komnick sowie zweimal Zimmermann sorgten für einen recht komfortablen 8:5-Vorsprung (27.). Immerhin konnte Maria Lawerenz für die Gäste noch zum 6:8-Pausenstand verkürzen, wobei eine spannende zweite Halbzeit in der Altmarkhalle fast vorprogrammiert war.

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Klötze mit zu viel Fehlern im Aufbau

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel waren auch spannend, doch nachdem Klötze sogar wieder den 8:8-Ausgleich schaffte (38.), konnten sich die Kuhfelderinnen vor allem dank der treffsicheren Elisa Zimmermann und Jana Komnick wieder bis auf 13:8 (44.) absetzen. Das war dann auch schon die halbe Miete zum Sieg. Als Stefanie Gracz in Minute 52 zum 16:9 einwarf, war der Drops endgültig gelutscht. Klötze erlaubte sich einfach zu viele Fehler im Aufbau, die der KSV eiskalt ausnutzte. So kam am Ende noch ein souveräner 18:12-Endstand zugunsten des ohne Reservisten angetretenen Kuhfelder SV heraus, der damit auf den Silberrang vorstieß.

Kuhfelder SV: Dittmann - Komnick (3 Tore), Zimmermann (10), Gracz (1), Schulze (3), Matzka, Konietzny (1).

VfB Klötze 07: Schulz - M. Lawerenz (4), Cibis, E. Lawerenz (3), Teitge, Wiedner (2), Nieder (3), Zierau, Smolnik.