Deetz l 160 Plätze waren geplant, zusätzliche Tische und Bänke mussten aufgestellt werden. Die Fahrzeughalle des Deetzer Feuerwehrgerätehauses schien aus allen Nähten zu platzen bei der Weihnachtsfeier der Deetzer Kita „Regenbogen“. So manche Theater- oder Zirkusvorstellung würde sich über soviel Publikum freuen. Schneewittchen und die sieben Zwerge stand diesmal auf dem Spielplan der Elterntheatergruppe.

Viel Vorbereitung

„Beim ersten Treffen wird immer festgelegt, welches Märchen gespielt wird“, erklärte Kita-Leiterin Christina Sandmann. Da so viele Muttis und Vatis mitmachen wollten, entschied man sich für Schneewittchen. Unter der Regie von Regina Wilzek wurde das Märchen einstudiert. Und die Latte liegt in Deetz hoch. „Das kostet viel Kraft“, so Christina Bergfeld über die Vorbereitungen, bei denen natürlich alle Kollegen mithelfen.

Montag, Dienstag, Mittwoch vor der Aufführung am Freitagnachmittag wurde dann in der Fahrzeughalle geprobt.

Bilder

Der Aufwand hatte sich auch diesmal gelohnt. Allein die böse Königin wurde begeistert empfangen. Eine Paraderolle für Anja van Leusen.

Das Kostüm hatte sie sich vom Kostümverleih aus Magdeburg geholt. Der Spiegel verriet ihr die Wahrheit…

Die sieben Zwerge indes marschierten im Gleichschritt ein und fanden das schlafende Schneewittchen, alias Linda Miertsch. Alles fand sein gutes Ende, wie es im Märchenbuch von Erzählerin Silke Halbig stand. Musik und Ton stimmten dank Tino Schubert und Enrico Schindler, die Kulisse war hübsch anzusehen, sogar Spezialeffekte gab es.

Nach dem Stück hatten die Zwerge auf der Bühne noch ihren eigenen Auftritt und stellten einen Tanz vor. Zur Zugabe kam es dann doch nicht, denn schon stand der Weihnachtsmann vor der Tür. Werner Hotopp trug traditionell die blaue Weihnachtsmütze. Der Ansturm der Kinder auf den Geschenkesack war groß.

Großes Engagement

Die elterlichen Darsteller hatten sich wieder selber übertroffen. „Fantastisch“, zeigte sich auch Kees de Vries begeistert nicht nur von dem Stück selbst, sondern auch vom Engagement der Eltern. Er war das erste Mal bei der Weihnachtsfeier der Deetzer Kita dabei. „Bei meinen eigenen Kindern hatte ich nie Zeit“, sagte er, „jetzt bin ich Opa.“

Für die Omas und Opas, Muttis und Vatis und anderen Gäste gab es zum Beginn der Veranstaltung Kaffee und Kuchen, den die Eltern der Kitakinder gebacken hatten. Als die Steppkes im Feuerwehrgerätehaus eintrafen, sangen sie zunächst ein paar Lieder für die Erwachsenen.

Christina Bergfeld ist froh, dass die Kita die Fahrzeughalle jedes Jahr nutzen kann. Sie ist der Feuerwehr sehr dankbar dafür. Sie dankte auch allen Mitwirkenden bei dem Märchenspiel und allen anderen, die bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben. Zu schade, dass das Stück nur ein einziges Mal aufgeführt wird.