Schollene l Rund 30 Bewohner der Gemeinde hatten sich am Morgen am Gerätehaus der Feuerwehr getroffen. Von hier aus schwärmten sie an verschiedene Einsatzorte aus. Beispielsweise an den Havelstrand. Der Wasserstand erlaubte zwar nur beschränkte Aufräumarbeiten, aber dennoch wurde einiges geschafft. Auch mit Hilfe eines Quads, der eine Egge hinter spannte und so den großen Strandbereich gut reinigte und glättete. Nun kann Badewetter kommen. Die Schollener hoffen, dass der Strand lange sauber bleibt und jeder seinen Müll mit nach Hause nimmt.

Auch rund um die Museumsscheune sieht es nun wieder schön sauber auf.

Und die Mauer der Tribüne ist frisch gestrichen. Damit sind die Reste der Schmierereien überdeckt, die Unbekannte hier hinterlassen hatten.

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In Molkenberg haben einige Helfer rund um die Sitzgruppe/Holzhäuschen Rasen gemäht und Unkraut beseitigt, auch am Ehrenmal am Friedhof sieht es nun wieder ansprechend aus.

Mehrere Einsätze folgen

Zu den wichtigsten Vorhaben des Arbeitseinsatzes gehörten erste Erledigungen auf dem neuen Schollener Spielplatz. Dieser entsteht auf dem Festplatz auf Initiative des Fördervereins, der dafür seit letzten Herbst Spenden sammelt. Steffen Menze, bekannt für seine Kettensägenkunst, hatte die hölzernen Stämme schon so weit vorbereitet, dass sie mit vereinten Kräften in die Erde gebracht werden konnten. Das Gerüst der stets erweiterbaren Anlage steht nun also. In den kommenden Wochen soll immer mehr dazu kommen. Dazu wurde auch schon weiteres Holz im Sägewerk bestellt.

Voraussichtlich im September ist das große Einweihungsfest geplant. Die Schollener Kinder können es kaum erwarten, bis es soweit ist. Schon am Sonnabend verfolgten die Mädchen und Jungen ganz gespannt, was sich auf ihrem künftigen Spielplatz alles tut. Denn ihnen fehlt schon seit etlichen Jahren ein Platz, wo sie klettern, schaukeln und rutschen können. Auch Sitzgelegenheiten für die begleitenden Eltern oder Großeltern sind geplant.

„Wir haben eine ganze Menge geschafft und dabei auch viel Spaß gehabt“, resümiert Vorstandsmitglied Cecile Rebinski.

Nach getaner Arbeit haben Jung und Alt beisammen gesessen und sich den von Vereinsmitgliedern vorbereiteten Imbiss – Salate und Würstchen – schmecken lassen. Zusammen wurde beraten, wie es weitergeht: Mehrere kurzfristige Aktionen sind geplant, bei denen die Vereinsmitglieder zupacken.