Halberstadt. Nimmt man die Auswärtstabelle nach den bisherigen zehn Spieltagen, steht der VfB Germania Halberstadt ganz oben. Elf Punkte holte die Mannschaft aus dem Vorharz in den bisherigen fünf Begegnungen auf des Gegners Rasen. Dabei ist der VfB Germania bemerkenswerter Weise noch ungeschlagen. Zum Vergleich: Im eigenen Rund wurden lediglich sechs Zähler gesammelt. Die Halberstädter setzen vor ihrem Gastspiel bei der SG Dynamo Dresden II demnach auf die Statistik und wollen diese möglichst bestätigen. "Wir wollen uns treu bleiben und diese Serie beibehalten. Vielleicht klappt aber mal ein Dreier, das wäre wichtig, denn in dieser Saison ist alles möglich", meinte Trainer Andreas Petersen vor dem Spiel.

Vom Tabellenplatz der Dresdner, die sich letzte Woche mit ihrem 2:0-Erfolg in Bautzen aus den Abstiegsrängen hoch auf Rang zwölf schossen, will sich Petersen dabei nicht irritieren lassen: "Letzte Woche gegen Bautzen haben die Sachsen bestätigt, dass sie spielstark sind. Für mich gehören sie diesbezüglich zu den Besten der Liga. Da sind auch einige Akteure der ersten Mannschaft dabei. Dynamo hat spielerisch in dieser Saison bereits mehrfach überzeugt, aber zu selten gepunktet. Nach dem Erfolg vom letzten Wochenende sind die Dynamos jetzt heiß. Ich gehe davon aus, dass diese Partie eine richtig harte Nuss wird. Treten wir allerdings mit der kämpferischen und leidenschaftlichen Art und Weise der letzten Wochen auf, muss man auch uns erst mal schlagen. An diese Leistung wollen wir anknüpfen, das war in Ordnung, wenngleich die Resultate an sich nicht immer stimmten."