Blankenburg (hbu). Während die Herren von Stahl Blankenburg beim Mitaufsteiger TTC Börde Magdeburg II eine weitere Niederlage einstecken mussten, konnten die Damen vom HSV Wernigerode einen Sieg beim Tabellenschlusslicht Schönebeck und tags darauf ein Remis in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten Alemania Riestedt verbuchen.

TTC Börde Magdeburg II – Stahl Blankenburg 8:2. Da Stahl-Spitzenspieler Manfred Heimann den Blütenstädtern nach wie vor nicht zur Verfügung steht, kam diese Niederlage nicht unerwartet. Dennoch blieben Überraschungen nicht aus. Dazu zählte ohne Zweifel das Auftreten der beiden Nachwuchstalente Maximilian Schuck und Malte Draber, die das erste Börde-Doppel in fünf Sätzen niederrangen. Ähnliches wäre fast Jörg Griebsch und Falk Fähsing gelungen, die einen 2:0-Satzrückstand wettmachten, aber im fünften Satz knapp das Nachsehen hatten. Im Einzeldurchgang deutete sich die Überlegenheit der routinierten Oberliga-Reserve an. Nachdem zunächst Schuck, Griebsch und F. Fähsing klare Niederlagen einstecken mussten, gelang Stahl-Youngster Malte Draber im mittleren Paarkreuz ein bemerkenswerter Vier-Satz-Sieg gegen den erfahrenen Uwe Homburg. In Durchgang zwei waren es wiederum die beiden Nachwuchstalente, die zwei weitere Punkte für ihr Team einfuhren. Zunächst gab Maximilian Schuck im oberen Paarkreuz Michael Marmodee in drei Sätzen deutlich das Nachsehen und im Anschluss schaffe es Malte Draber, den abwehrstarken Wolfgang Fromm in vier Sätzen zu besiegen. Danach sorgte die 0:3-Niederlage von F. Fähsing gegen Homburg für das vorzeitige Ende dieser Partie.

Blankenburg I: Griebsch, Schuck (1,5), Draber (2,5), F. Fähsing, Bänecke, P. Fähsing.

Schönebecker SV – HSV Wernigerode 2:8. Die Harzer Doppel Hopstock/Sack und Fricke/Wirth sorgten mit zwei Siegen für einen erfolgreichen Auftakt. Nachdem zunächst Karin Fricke gegen Regina Kretschmar 0:3 verlor und auch Grit Hopstock gegen Britta Langhans erst im fünften Satz gewann, dominierten die Harzerinnen das Spiel und zogen nach Siegen von Silvia Sack gegen Ute Kohl (3:1) und Christina Wirth gegen Simone Collin (3:0) auf 5:1 davon. Nach Hopstocks Sieg gegen Kretschmer (3:0) gab nur noch Fricke gegen Langhans einen Punkt ab, bevor Wirth und Sack den Sieg perfekt machten.

Wernigerode: Hopstock (2,5), Fricke (0,5), Wirth (2,5), Sack (2,5).

HSV Wernigerode – Alemania Riestedt 7:7. Während beide Teams jeweils ein Doppel gewannen, lagen die Harzerinnen im ersten Durchgang nach Hopstocks 3:0-Sieg gegen Müller und den Niederlagen von Fricke gegen John, Wirth gegen Braune und Sack gegen Neumann 2:4 zurück. Als Hopstock gegen John in vier Sätzen verlor, gelang es Fricke und Wirth mit zwei glatten Drei-Satz-Siegen gegen Müller und Neumann auf 4:5 zu verkürzen. Nach der 0:3-Niederlage von Sack gegen Braune zog auch die durch eine Handverletzung gehandicapte Wirth gegen John im fünften Satz den Kürzeren, so dass die Gastgeberinnen einem 4:7-Rückstand hinterher liefen. In einem energischen Schlussspurt retteten die Siege von Hopstock gegen Neumann (3:2), Fricke gegen Braune (3:1) und Sack gegen Müller (3:0) das Remis.

Wernigerode: Hopstock (2,5), Fricke (2), Wirth (1), Sack (1,5).