Blankenburg (fbo). Das Glück ist auf die Seite der Blankenburger Handballer zurückgekehrt. Beim Gastspiel im Oberharz haben die Blütenstadter die TuS-Handballer aus Elbingerode glücklich, aber nicht unverdient mit 24:23 geschlagen.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten fanden die Blankenburger zuerst ihren Rhythmus, führten 7:4 (12.).

In dieser Phase wurden die Angriffe konzentriert abgeschlossen, die Hausherren fanden keine Mittel, wenn, dann auf Kosten von Zeitstrafen. Dennoch gelang es den Elbingerödern bis zur Halbzeit, den Rückstand auf 13:14 zu verkürzen. Beide Abwehrreihen ließen ihre Torleute mehrfach im Stich, diese bekamen auch kaum einen Ball zu fassen.

Nach der Pause stellten sich die Hausherren besser auf das Angriffsspiel der Blankenburger ein.

Die Fehlerquote der Gäste wurde nun deutlich höher. Beim 17:17 glichen die Elbingeröder erstmals aus und gingen Mitte der zweiten Halbzeit selbst in Führung. Diese hielt bis zur 55. Minute, erst beim 22:22 egalisierten die Blankenburger wieder.

Der Bezirksliga-Absteiger haderte zu dieser Zeit mehrfach mit dem Schiedsrichter, auch nach der letzten Minute: Die Blankenburger im Ballbesitz spielten clever. Nach Auszeit und mehreren Freiwürfen nahm sich Matthias Schlemminger zehn Sekunden vor Abpfiff den Ball und traf unter dem Jubel seiner Teamkollegen zum 24:23-Siegtreffer. Die Abwehr der Hausherren fälschte den Ball für TuS-Torwart Sauerbrey dabei unhaltbar ab. Die Elbingeröder reklamierten auf Foul der Blankenburger, aber der Schiedsrichter entschied auf Tor.

Nach den Niederlagen der letzten Wochen verschafften sich die Blankenburger mit diesem Erfolg etwas Luft im Tabellenkeller.

TuS: Sauerbrey, Keitel (3), Spormann, Müller, Kilian (3), Hecht (7), Wernicke (3), Hoppe (6), Mende, Grunewald (1);

SG Stahl: Pietsch, Anders (3), Gassmann (5), Müller, Schlemminger (3), Gebauer, Manh Dau, Wenzel, Brandt, Wilde (4), Kalinowsky (4), Schnee (6).