Braunlage (rko/fbo). Ohne größere Probleme haben die Harzer Wölfe in der Eishockey-Oberliga Nord ihre Heimaufgabe gegen Salzgitter gelöst. Im Derby gegen die Icefighters setzte sich der ESC vor rund 450 Zuschauern souverän mit 8:2 (3:1, 2:1, 3:0) durch. Jeweils vier Scorerpunkte bei den Harzern verbuchten Michele Meridian, dem ein Hattrick gelang, und Travis Whitehead. Sein Saisondebüt nach langer Verletzungspause feierte derweil Thomas Pape, der den Sturm der Wölfe verstärken wird.

Vor dem Spiel gegen die Gäste aus dem Harzvorland war Spielertrainer Marc Garthe zu einigen Umstellungen in der Abwehr gezwungen. Die Veränderungen hielten die Wölfe aber nicht von einem Blitzstart ab. Schon nach 65 Sekunden brachte Erik Pipp die Gastgeber in Front, wenig später hatte Stefan Bilstein das 2:0 auf der Kelle, traf jedoch nur das Lattenkreuz. In der Folge agierten die Harzer hoch überlegen. Öttl (13.) und Meridian (18.) sorgten vor der ersten Drittelpause für das 3:1.

Im zweiten Abschnitt blieb das Bild auf dem Eis gleich. Die Wölfe hatten ihren Gegner fest im Griff, vergaßen jedoch das Toreschießen. Mit einem satten Schlagschus erzielte nach 40 Minuten Bippus das 5:2 vor der zweiten Pause. Ein schnelles Tor von Whitehead bedeutete im Schlussabschnitt das 6:2 (41.). Meridian komplettierte seinen Hattrick, den Schlusspunkt setzte Whitehead. Von Pipp bei einem Unterzahlkonter perfekt bedient vollendete der Kanadier mit einem Schuss unter die Latte (58.).

Tore: 1:0 Pipp (1:05), 1:1 Blankschyn (10:41), 2:1 Öttl (12:20), 3:1 Meridian (17:14), 3:2 D. Jasieniak (31:42), 4:2 Meridian (37:05), 5:2 Bippus (39:08), 6:2 Whitehead (40:46), 7:2 Meridian (48:39), 8:2 Whitehead (57:40);

Strafen: Harzer Wölfe 8 – Salzgitter 10;

Zuschauer: 418.