Magdeburg - Die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Familien in Sachsen-Anhalt ist weiter gesunken. Im bundesweiten Vergleich liegt das Land bei der Quote der hilfebedürftigen Kinder unter 15 Jahren jedoch nach wie vor auf einem der hinteren Plätze, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Während im Juni 2012 in Sachsen-Anhalt 26,7 Prozent der unter 15-Jährigen in Hartz-IV-Haushalten lebten, waren es bundesweit im Schnitt 15 Prozent. Nur in Bremen und Berlin war die Quote höher.

Das Armutsrisiko für Kinder sei in den zurückliegenden Jahren aber wegen der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gesunken. Im vergangenen Jahr lebten den Angaben nach 67 643 Kinder unter 15 Jahren in sogenannten Bedarfsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt, ein Rückgang um 15,7 Prozent im Vergleich zu 2007. Die Quote sank im selben Zeitraum um 6,1 Prozentpunkte.