Burg/Magdeburg - Im Gefängnis in Burg kümmert sich das Land ab Mai 2014 wieder selbst um die Essensversorgung, die Computertechnik und die Reinigung. Die Verträge mit dem privaten Partner seien gekündigt worden, teilte das Justizministerium am Dienstag in Magdeburg mit. Gefangene hätten sich über das Essen beschwert. Zudem sei es teurer als in Gefängnissen, in denen der Staat die Küche betreibe, hatte Justizministerin Angela Kolb (SPD) kürzlich gesagt. Fünf weitere Verträge mit dem privaten Dienstleister etwa zur Gesundheits- und Sozialfürsorge bleiben bestehen. Das größte und modernste Gefängnis des Landes mit rund 600 Haftplätzen ist seit Mai 2009 in Betrieb - als Public-Private-Partnership-Projekt.