Magdeburg - Handball-Bundesligist SC Magdeburg startet mit einem unveränderten Etat in Höhe von 4,3 Millionen Euro, einem Dauerkarten-Rekord von fast 3200 Tickets und dem Anrecht auf die "Meister-Sterne" auf dem Trikot für die früheren DDR-Meistertitel in die neue Spielzeit. SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt verwies am Dienstag in Magdeburg bei der Saisoneröffnungskonferenz zudem auf den weiter abgesenkten Schuldenstand. Das Negativkapital sei per Stand 30. Juni unter 200 000 Euro gedrückt worden. "Wir sind damit mit den Altschulden nahezu durch", sagte Schmedt.

Laut einer Entscheidung der Handball Bundesliga (HBL) dürfen nun auch die früheren DDR-Meistertitel mit "Sternen" auf den Trikots sichtbar gemacht werden. Dem zehnmaligen DDR-Meister und deutschen Meister von 2001 aus Sachsen-Anhalt stehen somit drei Sterne zu. "Die Trikots für diese Saison sind allerdings schon bedruckt, die Entscheidung kam sehr spät. Aber wir werden die Sterne noch in dieser Saison nachträglich aufbringen, wissen aber noch nicht wann", sagte Schmedt.

Eine konkrete Platzierung als Saisonziel hat sich der Vorjahres-Achte SCM nicht vorgenommen. Ziel sei es laut Schmedt die 2012/2013 erreichten 36 Zähler zu übertreffen. "Ein Europacup-Startplatz als Ziel ist nicht realistisch", meinte er.