Leipzig - Die Gewerkschaft Verdi hat die Warnstreiks im Einzelhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Samstag fortgesetzt. Aufgerufen seien die Beschäftigten von Supermärkten wie Marktkauf, Netto, Real und Kaufland sowie der Modekette H&M und des Einrichtungshauses Ikea, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Betroffen seien unter anderem Geschäfte in Aschersleben, Blankenburg, Dresden, Gera und Magdeburg. Verdi fordert für die 265 000 Beschäftigten rückwirkend zum 1. Juni einen Euro mehr pro Stunde und eine höhere Ausbildungsvergütung. Der Handelsverband hatte eine Anhebung der Löhne und Gehälter zum 1. September um 2,5 Prozent und in einem zweiten Schritt zum 1. Juni 2014 um 1,5 Prozent angeboten. Das ist Verdi zu wenig.