Gladigau l Am Ende war es nur noch ein einfacher Tastendruck. Ein kurzes Durchpusten – dann die Gewissheit: „Jetzt sind wir online“, verkündete Undine Reisener (26) am Montagabend am Sportlerheim lächelnd, während Ortsbürgermeister Matthias Müller umgehend auf dem eigenen Smartphone die mobile Version der Jugendklub-Homepage abrief. Auch das funktionierte tadellos. Gladigaus Jugendklub hat die Einfahrt auf die Datenautobahn genommen. Dank Undine Reisener und Malin Lazay (23), die seit Ostern und mit Unterstützung weiterer Mitglieder an dem virtuellen Zuhause ihres Klubs gearbeitet haben.

Was bereits gut strukturiert unter der Adresse www.mein-gladigau.de zu sehen oder nachzulesen ist, stellten sie dem Ortsbürgermeister sowie Vertretern mehrerer Vereine vor. Angefangen von einem kleinen Porträt ihres Dorfes über die „Visitenkarte“ verschiedener Vereine und, natürlich, die Vorstellung des Jugendklubs reicht die Spannbreite der Informationen sogar bis zu den aktuellen Ergebnissen der blau-weißen Kicker aus Gladigau. Nicht zuletzt kündigt der Jugendklub auf seiner Seite auch zukünftige Veranstaltungen und Ereignisse wie das nahende Gladigauer Landsportfest an. Damit steht ein Gerüst, „dass regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden soll“, bestätigt Malin Lazay, die sich am Montagabend gemeinsam mit Undine Reisener über viele Komplimente freuen konnte.

Auch Matthias Müller gratulierte zur „tollen Internetseite.“ Schon der Name der Homepage, mein-gladigau, sage sehr viel über das Zusammengehörigkeitsgefühl der Einwohner aus, sagte der Ortsbürgermeister. Und er fügte hinzu: „Der Inhalt der Seite zeigt, wie die Gemeinschaft bei uns im Dorf miteinander und generationenübergreifend lebt und dass die sozialen und kulturellen Aktivitäten äußerst vielfältig sind.“ Daran hat auch der Jugendklub seinen Anteil. Seit den 80-er Jahren treffen sich junge Altmärker aus Gladigau und Umgebung regelmäßig an und in ihrem Quartier am Sportplatz, um zusammen zu sein, Fußball zu schauen oder auch zu feiern. Der Klub steht jungen Leuten ab 14 offen. Und nach oben? Gibt es keine Altersgrenze, ließen Malin Lazay und Undine Reisener am Montag schmunzelnd durchblicken.