Essen (dpa/tmn) - Der Batterie wird bei Kälte viel abverlangt. Scheinwerfer, Heckscheiben- oder Sitzheizung benötigen zusätzlichen Strom, erklärt der Tüv Nord. Das kann einen altersschwachen Akku in die Knie zwingen.

Anzeichen für einen schlechten Zustand der Autobatterie lassen sich aber rechtzeitig erkennen. Etwa wenn der Motor morgens schlecht anspringt. Ein weiterer Weg, den Batteriezustand zu ermitteln: das Auto im Dunkeln vor einer Wand parken, Motor ausschalten und das Abblendlicht einschalten. Wird das Licht nach kurzer Zeit erkennbar dunkler, schwächelt die Batterie.

Man kann die Spannung der Batterie aber auch mithilfe eines Voltmeters messen. Dazu wird das positive Kabel bei abgeschalteter Zündung an den positiven Pol der Batterie gehalten und das negative Kabel am Minus-Pol befestigt. Die Spannung einer vollgeladenen und intakten Batterie liegt bei 12,8 Volt.

Ist die Batterie noch in einem guten Zustand, liegt die Spannung zwischen 12,7 und 12,4 Volt. Liegt der Wert darunter, sollte sie geladen werden. Auch sollten die Kontakte an der Batterie überprüft werden. Sind sie verschmutzt oder oxidiert, entwickeln sich Kriechströme, die für eine Entladung der Batterie sorgen.