München (dpa/tmn) - BMW bringt den 8er im März auch als offenen Viersitzer in den Handel. Das Cabrio soll laut Hersteller zunächst mindestens 108.000 Euro kosten. Das sind glatt 8000 Euro mehr, als das gerade vorgestellte Coupé kostet.

Es gibt ein großes Stoffdach, das sich binnen 15 Sekunden voll elektrisch hinter die Rückbank faltet. Der Mechanismus funktioniert laut BMW bis Tempo 50 auch während der Fahrt und beeinträchtigt den Kofferraum nicht: Ob offen oder geschlossen, immer fasst der 8er 350 Liter Gepäck.

Während BMW die Ausstattung um ein Windschott und Leder mit UV-Reflektionstechnik sowie die Option auf Nackenwärmer in den Vordersitzen erweitert, ändert sich beim Antrieb nichts: Auch das Cabrio startet zunächst als 840d mit einem 235 kW/320 PS starken Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum oder als M850i.

Dann steckt unter der Haube ein 4,4 Liter großer V8-Motor mit 390 kW/530 PS. Beide Triebwerke werden ausschließlich mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb angeboten. Das gilt auch für den M8 mit angeblich rund 478 kW/650 PS, der ebenfalls 2019 kommt. Erst der 840i mit einem 250 kW/340 PS starken Sechszylinder-Benziner bleibt beim Heckantrieb und wird so den Preis wahrscheinlich knapp unter 100.000 Euro drücken.

Mit den beiden Motoren aus der Startaufstellung erreicht das Achter Cabrio die 100 km/h-Marke aus dem Stand in 5,2 oder 3,9 Sekunden und kommt immer an das selbst gewählte Limit von 250 km/h. Den Verbrauch gibt BMW dabei für den Diesel mit 5,9 und für den Benziner mit 9,9 Litern an. Der CO2-Ausstoß liegt dann bei 155 und 225 g/km.