Losheim am See (dpa/tmn) - Rechtzeitig vor dem ersten klirrenden Frost prüfen Autofahrer besser die Flüssigkeiten im Auto auf ihre Wintertauglichkeit. Bei der Kühlflüssigkeit kann das laut Sachverständigenorganisation KÜS eine Werkstatt checken.

Es lässt sich aber auch selbst machen. Dazu öffnet man zunächst den Deckel des Kühlers - aber zum Schutz vor Verbrennungen nur bei kaltem Motor. Ein Frostschutzprüfer, den es schon für wenige Euro etwa in Baumärkten gibt, misst dann den Frostschutzgehalt im System.

Fehlt etwas, füllen Autofahrer gemäß der Umrechnungstabelle auf dem Kanister nach. Als Beispiel: Ein 55-prozentiger Anteil bietet laut KÜS eine Frostsicherheit bis minus 45 Grad. Zu viel Frostschutz bringe keinen Vorteil und sei zu vermeiden. Das Mittel selbst muss zudem die gleiche Farbe aufweisen wie das bereits im Kühler vorhandene. Das könne blau, rot oder grün sein und darf nicht gemischt werden.

Beim Frostschutz für das Scheibenwischwasser rät die KÜS zu einem Mittel, das bis etwa minus 20 Grad ausreicht. Nach dem Auffüllen betätigen Autofahrer mehrfach die Anlage, um das Mittel auch in die Schläuche und zu den Düsen zu bringen. Bei eingefrorenem Wischwasser kann laut KÜS ein Bußgeld von 20 Euro fällig werden.