Genf (dpa/tmn) - Mazda schließt die Lücke zwischen CX-3 und CX-5 und bietet in Europa künftig einen dritten Geländewagen an. Der Neuzugang feiert seine Premiere auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) und trägt das Kürzel CX-30. Er soll im September in den Handel kommen.

Konstruiert auf der Plattform des neuen Mazda 3, misst der CX-30 dem Hersteller zufolge rund 4,40 Meter und ist damit etwa zehn Zentimeter länger als der CX-3 und zehn Zentimeter kürzer als der CX-5. Der CX-30 bietet Platz für fünf Passagiere und fasst 430 Liter Gepäck.

Die Ausstattung mit Head-up-Display, LED-Scheinwerfern und Aufmerksamkeitsassistent übernimmt der CX-30 genauso vom Mazda3 wie die Antriebe, die hier allerdings immer mit Allrad erhältlich sind. Los geht es mit einem 2,0-Liter-Benziner mit Mild-Hybrid und Zylinderabschaltung oder einem Diesel mit 1,8-Litern Hubraum. Der Otto-Motor leistet 90 kW/122 PS, für den Diesel gibt Mazda 85 kW/116 PS an.

Bei dieser Auswahl soll es aber nicht bleiben, kündigt Mazda an. Als weiterer Motor kommt im Herbst der erste selbstzündende Benziner in einem Serienfahrzeug. Dieser sogenannte Diesotto mit 2,0 Litern Hubraum und rund 132 kW/180 PS soll spurtstark und drehfreudig sein wie ein Benziner und so sparsam wie ein Diesel, erläutern die Ingenieure das unkonventionelle Antriebsprinzip.

Genfer Autosalon