Köln (dpa) - Ungeachtet der Frage, ob die aktuelle Saison trotz der Corona-Krise noch zu Ende gespielt werden kann, haben 19 Vereine eine Lizenz für die neue Spielzeit in der Basketball-Bundesliga beantragt.

Neben den 17 aktuellen Erstligisten reichten auch die beiden Zweitliga-Clubs Chemnitz 99ers und Eisbären Bremerhaven fristgerecht ihre Unterlagen ein, wie BBL-Geschäftsführer Stefan Holz erklärte. Chemnitz und Bremerhaven hatten die inzwischen abgebrochene Saison in der ProA auf den ersten beiden Plätzen beendet und damit das sportliche Aufstiegsrecht erworben.

Wegen der ungewissen Folgen der Coronavirus-Pandemie verzichtete die BBL in diesem Jahr darauf, detaillierte Planungen der Vereine zu verlangen. "Es macht wenig Sinn, jetzt sechs oder sieben verschiedene Szenarien von den Clubs zu verlangen", sagte Holz. "Dafür haben die Verantwortlichen in den Clubs gerade auch gar keine Zeit."

Wichtig sei es jetzt erst einmal, "die Clubs über den Sommer zu bekommen", sagte Holz. Der BBL-Geschäftsführer zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies gelinge. "In allen Vereinen wurde hart und kreativ gearbeitet", lobte Holz. Schwieriger werde es, was die neue Saison angeht, da noch nicht absehbar sei, wie Sponsoren und Zuschauer durch die Krise kämen. Es sei daher auch denkbar, am Mindestetat von drei Millionen Euro oder am geforderten Eigenkapital von 250.000 Euro zu rütteln.

BBL-Homepage