Belgrad (dpa) - Die Basketballer von Alba Berlin haben auf europäischem Parkett einen Auswärtssieg erkämpft.

Die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses gewann nach Verlängerung und langer Zeit im Rückstand bei Roter Stern Belgrad mit 90:84 (34:37). Angeführt wurden die Gäste in dem spannenden Euroleague-Duell vom stark aufspielenden Top-Scorer Maodo Lo (21 Punkte).

Nach einem guten Start in die Partie gegen die vom ehemaligen Alba-Spieler und -Trainer Sasa Obradovic gecoachten Serben lag Alba über weite Strecken in Rückstand. Insbesondere offensiv gelang den nach wie vor verletzungsgeplagten Berlinern in ihrem fünften Spiel in zehn Tagen zunächst zu wenig.

Erst Mitte des Schlussabschnitts schafften es die Gäste, angeführt von Peyton Siva (19 Punkte), ihre ungewohnte Schwäche von jenseits der Dreipunktlinie abzulegen und das Spiel so wieder spannend zu gestalten. Luke Sikma verwandelte 1,3 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels zwei Freiwürfe zum 76:76-Ausgleich - und erzwang so eine fünfminütige Verlängerung.

In dieser hatten die Berliner dann offensiv wie defensiv ihre beste Phase. Dank deutlich verbesserter Wurfquoten und erhöhter Intensität in der Verteidigung zogen sie immer weiter davon. Mit 14:8 gewann Alba schließlich die Verlängerung und somit auch das Spiel. Der Sieg war für das Team um Kapitän Niels Giffey der fünfte aus den vergangenen sieben Euroleague-Spielen.

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