Weißenfels (dpa) - Silvano Poropat ist optimistisch, den Tabellenletzten Syntainics MBC erneut zum Klassenverbleib in der Basketball-Bundesliga zu führen.

Der 48 Jahre alte Kroate hatte die Weißenfelser bereits in der Saison 2018/19 vor dem Abstieg gerettet. "Diesmal ist der Schwierigkeitsgrad noch höher. Ich bin aber trotzdem zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen", sagte der neue Cheftrainer in der "Mitteldeutschen Zeitung".

Nach der Freistellung seines Vorgängers Björn Harmsen, der einige Spieler in der Öffentlichkeit hart kritisiert hatte, will Poropat im bis Sonntag dauernden Trainingslager im slowenischen Zrece vor allem wieder den Teamgeist stärken. "Als ich letztes Jahr gekommen bin, lief spielerisch auch nicht alles gleich super. Wir haben es letztendlich hinbekommen, eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen, als Einheit aufzutreten und einen guten Basketball zu spielen, das ist am wichtigsten", sagte Poropat.

Der Trainer-Rückkehrer betonte allerdings auch, dass man keine Wunderdinge von ihm erwarten könne. "Ich bin nicht perfekt. Natürlich habe ich viele Herausforderungen in meiner Karriere gemeistert, aber nicht alle. Das ist auch für mich wieder eine neue Erfahrung, ein neuer Test", erklärte Poropat. Er sei "nicht Dirk Nowitzki, der jetzt zum MBC wechselt, 40 Punkte pro Spiel macht, so dass Weißenfels auf einmal jedes Spiel gewinnt", äußerte Poropat: "Ich bin der Trainer und damit der Anführer dieser Mannschaft und trage gerne diese Verantwortung. Das ist mein Job. Und der MBC ist mein Verein."

Bericht der MZ hinter einer Bezahlschranke

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