Halle (dpa/tmn) - Solarstrom für das Haus selbst zu produzieren spart bares Geld. Doch bislang waren es vor allem Immobilienbesitzer, die Photovoltaikanlagen auf ihrem Dach installiert haben, Mieter dagegen konnten nur in Ausnahmefällen eigenen Strom erzeugen. Seit einiger Zeit allerdings können auch sie - ebenso wie die Bewohner von Mehrfamilienhäusern - mit sogenannten Stecker-Solar-Geräten Strom produzieren. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt hin.

Die Stecker-Solar-Geräte sind auch bekannt als Balkonkraftwerk oder Plug-and-Play-Solar. Sie sind kleiner als jene, die auf Dächern angebracht werden und können an Balkonbrüstungen oder Außenwänden sowie auf Terrassen oder im Garten installiert werden. Auch das Hausdach kommt in Frage. Hauptsache, der Platz ist möglichst sonnig und idealerweise nach Süden ausgerichtet.

Der Anschluss erfolgt über eine spezielle Einspeisesteckdose. Über den Betrieb eines Stecker-Solar-Gerätes muss der örtliche Stromnetzbetreiber informiert werden. Verbieten kann dieser den Betrieb allerdings nicht, so die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt.

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