Köln (dpa/tmn) - Schnickschnack liegt im Trend - und mit ihm ist wieder dekorativer Stauraum gefragter denn je. "Es gibt eine neue Lust zum Dekorieren", erläutert der Trendforscher Frank A. Reinhardt.

Die Folge: "Wir haben wieder zunehmend Regale - denn wenn sie gerne dekorieren möchten, müssen sie auch die Plätze haben." Das Dekorieren wird auch perfektioniert. Der Trendexperte spricht in diesem Zusammenhang von der Wohnung als "eine Art Collage", in der sich neben neuen Möbelentwürfen, Designklassiker und Erbstücke gleichermaßen tummeln. Vielleicht steht auch noch das Fahrrad in einer Ecke - der bunte Mix ist gewünscht. So kennt man das aktuell aus vielen Wohn-Zeitschriften und Fashion-Magazinen.

"Aber was wie hingeworfen aussieht, ist natürlich aufwendig gestylt", erklärt Reinhardt. Dafür brauche der Bewohner ein Händchen. "Oder man hat einen Interior Designer, der das aufwendig gestaltet." Ziel des Mixes sei eine "Wohlfühlatmosphäre".

Und zwar eine, die vor allem dem Bewohner gefällt. Denn: "Es gibt kein Richtig oder Falsch mehr", betonte Reinhardt in einem Trend-Vortrag im Rahmen der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne (15. bis 21. Januar) in Köln. Es wird gemixt und kombiniert, was persönlich zusagt. "Nicht nur das Leben ist widersprüchlich – unsere Wohnungen sind es auch!", überschreibt der Trendforscher diese Einrichtungsgestaltung.

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