Berlin (dpa/tmn) - Rauchmelder sind sensible Geräte. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, müssen Nutzer die Geräte gut kennenlernen. Darauf weist das Forum Brandrauchprävention hin. Zunächst gilt es, die unterschiedlichen Signaltöne richtig zuzuordnen.

Die Warngeräte erzeugen unterschiedliche Geräusche - je nachdem, ob Gefahr in Verzug ist oder ob die Batterie gewechselt werden will. Bei Rauchbildung ertönt ein lauter und zusammenhängender Alarmton. Der Batteriewarnton ist deutlich gemäßigter.

Je nach Hersteller hören sich die Töne im Detail unterschiedlich an, Klangbeispiele gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de im Netz. Käufer sollten bei der Batterielaufzeit generell die Herstellerangaben im Blick behalten. Bei Meldern, die das Qualitätszeichen "Q" tragen, ist die Batterie fest eingebaut. Melder und Batterie halten dann zehn Jahre und müssen anschließend ausgetauscht werden.

Einen Fehlalarm auslösen können zum Beispiel Wasserdampf, scharfes Anbraten, aufgewirbelter Staub und hohe Temperaturschwankungen. Vermutet der Nutzer einen Fehlalarm, sollte er zunächst sicherstellen, dass es wirklich nicht brennt. Dann den Signalton ausschalten, entweder durch Entfernen der Batterie oder Drücken der Stummschalttaste. Anschließend den Melder wieder in Betrieb nehmen und warten, ob er wieder anschlägt - und dann gegebenenfalls die Störquelle ausfindig machen. Lässt sich nicht herausfinden, warum das Gerät immer wieder anschlägt, sollten Nutzer sich an einen Fachbetrieb wenden oder ein neues Gerät einbauen.