Hamburg (dpa) - Zwei Drittel der Bundesbürger fühlen sich in ihrer Nachbarschaft wohl - rund sieben Prozent verderben hingegen Probleme das Zusammenleben. Dies geht aus einer Umfrage hervor, für die das Marktforschungsunternehmen Gelszus rmm im Auftrag des Verbundes Edeka insgesamt 3019 Personen befragte.

Fast jeder Vierte fühlte sich in seiner Nachbarschaft demnach weder sonderlich wohl noch unwohl. Am wichtigsten für eine gute Nachbarschaft sei Hilfsbereitschaft urteilten 56 Prozent der Befragten. Freundlicher Umgang (25,3 Prozent) und Rücksichtnahme (11,4 Prozent) spielten dagegen eine untergeordnete Rolle.

Bei einer Folgebefragung mit 750 Befragten im Mai gaben mehr als ein Viertel der Befragten (28,8 Prozent) an, Nachbarn in der Corona-Krise aktiv geholfen zu haben - etwa durch die Übernahme von Einkäufen oder in Gesprächen. Rund jeder siebte Befragte ging davon aus, dass die Corona-Pandemie sein Verhältnis mit der Nachbarschaft langfristig eher stärken werde.

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