Hamburg (dpa/tmn) - Pendeln für den Job - das kann Stress bedeuten. Wer gesund bleiben und sich die Freude am Job nicht verderben lassen will, sollte mit seinem Arbeitgeber gute Bedingungen aushandeln.

Das empfiehlt Coach und Berater Valentin Nowotny in der Zeitschrift "Psychologie Heute" (Ausgabe November 2019). Ein Erste-Klasse-Zuschlag für die Bahn könne etwa dafür sorgen, dass Berufstätige ihre täglichen oder wöchentlichen Strecken ungestörter verbringen können. Ein fester Stellplatz in direkter Umgebung zum Arbeitgeber erspart nervenaufreibendes Parkplatzsuchen.

Bewegung hilft gegen Pendlerstress

Vielleicht übernimmt das Unternehmen auch Beiträge für ein Fitnessstudio am Arbeitsort. Dann könnten Beschäftigte die Mittagspause zum Sport nutzen, wenn ihnen abends wegen des Pendelns die Zeit dazu fehlt.

Grundsätzlich gilt: Langes Sitzen sollten Pendler auf ihren Wegen vermeiden. Das wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus, wie es in der Zeitschrift heißt. Mindestens einen Teil der Strecke sollten Berufstätige am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen - das hilft beim Abschalten.