Metal-Musik hat viele Spielarten. Und so gut wie alle davon sind ab Donnerstag, 20. Juni, bis Sonnabend, 22. Juni, zu erleben, wenn das Open-Air-Gelände am Gardelegener Erlebnisbad zum mittlerweile sechsten Mal zum Mekka der Headbanger, Luftgitarren-Spieler, Lederkuttenträger, aber auch der Normalos wird. Metal Frenzy heißt das Zauberwort, das längst nicht nur altmärkische Metal-Fans verzückt. Denn nicht nur das Line-up ist international, die Besucher sind es auch. Genau 30 Live-Acts haben für das Festival zugesagt, darunter solche Szenegrößen wie Die Apokalyptischen Reiter, Equelibrium und Bonfire, die zweifelsohne zu den Urvätern der deutschen Metalszene gezählt werden dürfen. Als in den 1970er Jahren das Genre immer mehr Fuß fasste, da waren auch Hans Ziller (Gitarre) und seine Mitstreiter aus dem bayerischen Ingolstadt schon am Start. Aber in Gardelegen mischen auch Bands aus Frankreich, aus Ungarn, aus den Niederlanden, aus Großbritannien, aus der Schweiz und aus Spanien mit. Dank Immolation gibt es sogar Death Metal made in USA. Die Performances beginnen an allen Tagen bereits nachmittags (14.10 Uhr und 13.10 Uhr) und am Sonnabend sogar schon mittags um 12.20 Uhr auf der Hauptbühne. Dort geht es dann hinterher bis in die Nacht Schlag auf Schlag. Und wer nach dem letzten Live-Gig noch immer nicht genug hat, der bekommt bei den täglichen Aftershow-Partys mit DJ-Mucke noch ordentlich etwas um die Ohren. Es gibt sowohl Kombitickets (ab 70 Euro) als auch Tageskarten (ab 37 Euro) für das Festival. Sie sind im Vorfeld an allen bekannten Vorverkaufsstellen (siehe Info-Kasten) oder dann an der Tageskasse zu haben und inkludieren das Parken und das Campen, so es denn gewollt ist. Wem es beim Abrocken zu warm wird, der kann auch in das nahe Freibad huschen. Dessen Besuch ist allerdings nicht im Preis inklusive. Konkrete Infos zum Festival und zu dessen Ablauf sind auch auf der Homepage www.metal-frenzy.de zu haben.

 

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