Tee, Kaffee und Gewürze wie Pfeffer oder Ingwer waren einst selten und teuer. Delikaten Ersatz lieferten heimische Pflanzen wie Zichorienwurzel-Kaffee, "falsche Kapern" aus Kapuzinerkresse, Schwarzer-Tee-Geschmack aus Blättern von Beerensträuchern. Auch die Mönche würzten schon ihren wenig süßen "Traubensaft" mit speziellen Heilkräutern zu "wärmenden Mix-Getränken". Die Kräuterwein-Rezepte der Hildegard von Bingen zeugen bis heute vom medizinischen Einsatz gegen vielerlei Beschwerden, informiert der Veranstalter. Spirituell wie wirtschaftlich hatte der Wein von je her eine große Bedeutung.


Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl zu empfehlen.

Karten gibt es an der Museumskasse.

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