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Betrunkener 57-Jähriger skandiert verfassungsfeindliche Parole am Hauptbahnhof Halle und bepöbelt Reisende

Ein 57-jähriger Randalierer hielt die Bundespolizei am Dienstagmittag im Hauptbahnhof gehörig auf Trab: Der Mann schrie mehrere Personen an und belästigte sie. Der Aufforderung der Polizei, die Bahnhofshalle zu verlassen, kam der Mann nicht nach und gestikulierte stattdessen vor ihnen mit einer verfassungsfeindlichen Symbolik.

Ein 57-Jähriger skandierte am Hauptbahnhof Halle eine verfassungsfeinfliche Parole
Ein 57-Jähriger skandierte am Hauptbahnhof Halle eine verfassungsfeinfliche Parole und bepöbelte mehrere Reisende. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Halle (Saale) (vs) - Ziemlich unangenehm fiel ein 57-Jähriger am Dienstagmittag am Hauptbahnhof in Halle auf: Der Mann befand sich gegen 12:45 Uhr in der Westhalle des Bahnhofs und soll dort größere Mengen Alkohol konsumiert haben. Laut Polizeimeldung schrie er dabei Reisende an und belästigt sie. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn forderten den Pöbler daraufhin auf, den Bahnhof zu verlassen. Dem kam er jedoch nicht nach, weshalb die Bahnmitarbeiter ihm einen Platzverweis erteilen wollten.

Während der Feststellung der Personalien des Mannes, hob er dann seinen rechten Arm und äußerte den sogenannten "Hitlergruß". Danach soll er sich eine Zigarette angezündet und mit singen angefangen haben. Als die Bahnmitarbeiter den 57-Jährigen vom Bahnhofsgelände weg begleiten wollten, traf eine Polizeistreife ein, die ihm nach der Überprüfung seiner Personalien einen Platzverweis aussprach.

Zuzüglich zum Platzverweis erhielt der Randalierer eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Des Weiteren erhielt er eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, da er innerhalb des Bahnhofs geraucht hatte.