Eltern in Sorge

Mit Süßigkeiten gelockt: Kinder vor Schulen im Jerichower Land angesprochen

Im Jerichower Land sollen fremde Menschen mehrfach Kinder, auch vor Schulen, angesprochen haben. Sie scheinen mit Süßigkeiten angelockt worden zu sein.

Aktualisiert: 02.09.2022, 14:52
Unter anderem mit Süßigkeiten sollen Kinder vor Schulen im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt durch fremde Menschen angelockt worden sein. Die Polizei bittet Eltern und Lehrer darum, wachsam zu sein. Symbolbild:
Unter anderem mit Süßigkeiten sollen Kinder vor Schulen im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt durch fremde Menschen angelockt worden sein. Die Polizei bittet Eltern und Lehrer darum, wachsam zu sein. Symbolbild: dpa

Möser (vs) - Offenbar sind immer wieder Kinder in den vergangen Tagen im Jerichower Land, genauer in der Gemeinde Möser, von fremden Menschen angesprochen und mit Süßigkeiten gelockt worden. Dies teilte die Polizei mit.

Demnach hätten die Unbekannten versucht, die Kinder mit Süßigkeiten und dem Versprechen zulocken, ihnen „etwas Schönes“ zeigen zu wollen. Zu konkreten strafbaren Handlungen sei es bislang aber nicht gekommen. Auch in den Sozialen Medien seien diese Fälle mehrfach geteilt worden.

Durch das Polizeirevier Jerichower Land sollen daraufhin entsprechende Ermittlungen aufgenommen worden sein. "Aufgrund von Informationen, dass es auch im Umfeld der Schulen in Möser solche Vorfälle gegeben haben soll, erfolgte eine Kontaktaktaufnahme mit den Verantwortlichen der Schulen, die diese Hinweise bereits kannten und ebenfalls die Eltern und das Personal informieren", so ein Sprecher der Polizei. Die Beamten hätten sich dazu entschlossen, in der nächsten Zeit verstärkt im Bereich der Schulen tätig zu werden und entsprechende Präventionsangebote in den Schulen zu unterbreiten.

Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 03921-9200 oder via E-Mail an [email protected]. In dringenden Fällen ist der Notruf der Polizei unter der Telefonnummer 110 zu wählen.

Darüber hinaus bittet die Polizei die Eltern ihre Kinder im Umgang mit Fremden zu sensibilisieren ohne hierbei Ängste zu schüren oder Panik zu verbreiten. Ebenso sei es für die polizeilichen Ermittlungen hinderlich, wenn zusätzlich bewusste Falschmeldungen zu sogenannten Phantomtatorten insbesondere über soziale Medien verbreitet werden.