Feuerwehr

Gasflasche brennt in Metallbetrieb in Neuderben

In einem metallverarbeitenden Betrieb in Neuderben brannte eine Acetylenflasche. Die Flasche mit dem hochbrennbaren Gas war aus bisher ungeklärter Ursache am Flaschenventil in Brand geraten.

Die beiden in Brand geratenen Flaschen wurden mit Hilfe zweier C-Rohre gekühlt.
Die beiden in Brand geratenen Flaschen wurden mit Hilfe zweier C-Rohre gekühlt. Foto: Steve Flügge

Neuderben - Bettina Schütze

Zu einem weiteren Einsatz musste die Feuerwehr Elbe-Parey am Montagvormittag um 9.17 Uhr ausrücken. In einem metallverarbeitenden Betrieb in Neuderben brannte eine Acetylenflasche. Die Flasche mit dem hochbrennbaren Gas war aus bisher ungeklärter Ursache am Flaschenventil in Brand geraten. „Es beflammte sich und eine daneben stehende Sauerstoffflasche“, erklärte Gemeindewehrleiter Steve Flügge.

Die Feuerwehr ging zur Lageerkundung vor und kühlte die beiden Flaschen mittels zweier C-Rohre. Steve Flügge: „Ein Abschlagen der Flamme wurde unterlassen, da sich das Gas sonst unkontrolliert in der Betriebshalle ausgedehnt hätte.“ Die Feuerwehr überwachte die Temperatur der Gasflaschen mittels einer Wärmebildkamera und belüftete die Halle mithilfe von Überdrucklüftern.

Ein Trupp ging unter Atemschutz dann vor und schloss beide Flaschenventile. Die Kühlung mittels Wasser wurde fortgesetzt. „Anschließend wurde ein Behälter mit Hilfe der Firma vorbereitet, in den Wasser eingefüllt wurde. Die Acetylenflasche wurde dann in dieses Wasserbild gelegt, in dem sie nun 24 Stunden verbleiben muss“, so der Gemeindewehrleiter.

Die Feuerwehr Elbe-Parey war mit 25 Kameraden im Einsatz.

Die Ortsfeuerwehr Klietznick war auch am Einsatzort, konnte diesen jedoch vorzeitig wieder verlassen.

Verletzt wurde niemand. Der Eigentümer konnte gegen 12 Uhr die Anlage wieder übernehmen. Größere Schäden entstanden nicht.