Wildwechsel

Zahl der Wildunfälle im Landkreis Börde gleichbleibend hoch - Polizei bittet um Vorsicht

Die Zahl der Wildunfälle ist im Landkreis Börde auch im Frühling nach wie vor hoch. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer deshalb besonders vorsichtig zu fahren und auf das entsprechende Verkehrszeichen "Achtung Wildwechsel" zu achten.

Die Zahl der Wildunfälle ist im Landkreis Börde nach wie vor hoch. Das Verkehrszeichen "Achtung Wildwechsel" gibt Auskunft, dass an entsprechenden Regionen Wildwechsel vorkommen kann.
Die Zahl der Wildunfälle ist im Landkreis Börde nach wie vor hoch. Das Verkehrszeichen "Achtung Wildwechsel" gibt Auskunft, dass an entsprechenden Regionen Wildwechsel vorkommen kann. Foto: 
imago/Martin Müller/Symbolbild

Landkreis Börde (vs) - Auch in den Frühlingsmonaten April und Mai hat sich das Unfallgeschehen mit Wild nicht verändert und ist laut Polizei gleichbleibend hoch. Das Polizeirevier Börde bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmer weiterhin achtsam zu sein und sich auf mögliche Situationen auf Straßen mit Wildwechselvorkommen besser einzustellen.

Wie die Polizei erklärt, ereignen sich die meisten Wildunfälle in der Morgen-und Abenddämmerung sowie in der Nacht. Sie stehen dabei im Zusammenhang mit den Phasen erhöhter Aktivitäten des Wildes. Besonders bei hoher Geschwindigkeit steigt das Unfallrisiko erheblich, weshalb die Fahrweise in Regionen mit Wildwechselaufkommen angepasst und Geschwindigkeit reduziert werden sollte.

Des Weiteren sollte auf das Verkehrszeichen "Achtung Wildwechsel" geachtet werden. Wird Wild wahrgenommen, so sollte das Abblendlicht eingeschaltet und abgebremst werden. Abrupte Ausweichmanöver sollten nicht vollzogen werden. Auch muss damit gerechnet werden, dass mehrere Tiere die Fahrbahn kreuzen.

Kommt es doch zu einem Zusammenstoß mit Wild, sollte die Polizei oder der zuständige Jagdpächter informiert werden.