niemand wurde verletzt

Streit vor Supermarkt: 20-Jähriger bedroht Gegenüber mit Waffe

Am Freitagnachmittag wurde die Magdeburger Polizei von einem Zeugen alarmiert, der zwei streitende Personen vor einem Supermarkt beobachtete. Einer der Männer war in Besitz eines pistolenänlichen Gegenstands.

Auch Schreckschusspistolen können aus nächster Nähe auf den Menschen erhebliche Verletzungen verursachen. Foto: Oliver Killig/Archivbild
Auch Schreckschusspistolen können aus nächster Nähe auf den Menschen erhebliche Verletzungen verursachen. Foto: Oliver Killig/Archivbild dpa-Zentralbild

Magdeburg (vs) - In den Nachmittagsstunden des 21.05.2021 beobachtete ein aufmerksamer Bürger von seinem Balkon aus eine Streitigkeit zwischen zwei Personen auf dem Parkplatz eines Supermarkts. Hierbei soll einer der Beteiligten einen pistolenänlichen Gegenstand beisich geführt und damit sein Gegenüber bedroht haben, berichtet die Polizei.

Anschließend verließen die Personen die Örtlichkeit und die Beamten wurden informiert. Aufgrund einer detailierten Personenbeschreibung konnte die Person, welche zuvor bedroht wurde, in einer Straßenbahn auf dem Westring erkannt und zum Sachverhalt befragt werden. Es handelte sich um einen Magdebuger im Alter von 16 Jahren, so die Polizei.

Täter konnte identifiziert werden

Im Zuge intensiver Ermittlungsarbeit konnte die Identität des weiteren Beteiligten bekannt gemacht werden. Bei der anschließenden Überprüfung der Anschrift konnte der Tatverdächtige angetroffen und zur Sache befragt. Bei der Durchsuchung der Wohnung und des PKW des 20-Jährigen konnten neben einer Schreckschusswaffe, samt Munition, noch zwei entwendete Kennzeichentafeln aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 20-jährige Magdeburger wurde zunächst zum Polizeirevier verbracht und im Anschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Er muss sich nun in mehreren Ermittlungsverfahren verantworten.