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Altmarkkreis: Schwerer Verkehrsunfall auf der B248 - Vollsperrung der Bundesstraße

Am Mittwoch ereignete sich auf der B248 im Altmarkkreis ein schwerer Verkehrsunfall. Die Bundesstraße musste für die Rettungsarbeiten vollständig gesperrt werden.

Von David Schröder
Am Mittwoch ereignete sich auf der B248 im Altmarkkreis ein schwerer Verkehrsunfall.
Am Mittwoch ereignete sich auf der B248 im Altmarkkreis ein schwerer Verkehrsunfall. Foto: David Schröder

Siedenlangenbeck/Vitzke - Die B248 ist war am Mittwochnachmittag (25. August) aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls zwischen Siedenlangenbeck und Vitzke bei Kuhfelde vollgesperrt. In Höhe des Ortes Wöpel war ein Ford mit Wohnwagenanhänger von der Straße abgekommen. Zwei Autoinsassen wurden verletzt. Rettungshubschrauber Christoph 39 landete auf einem Feld neben der Unfallstelle.

Gegen 15.44 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Das Gespann aus Nordrhein-Westfalen war augenscheinlich in Richtung Rohrberg auf der B248 unterwegs, als es nach links von der Fahrbahn abkam. Beide Fahrzeuge prallten gegen Bäume am Straßenrand.

Der Rettungshubschrauber versuchte zunächst auf der Fahrbahn der B248 zu landen. Das Manöver klappte allerdings nicht. Der Helikopter landete anschließend sicher auf einem Feld.
Der Rettungshubschrauber versuchte zunächst auf der Fahrbahn der B248 zu landen. Das Manöver klappte allerdings nicht. Der Helikopter landete anschließend sicher auf einem Feld.
Foto: David Schröder

Der Ford sowie der Wohnwagen wurden schwer beschädigt. Zur Rettung der Verletzten schnitten Aktive der Feuerwehr das Dach des Autos auf. Später versuchte der Rettungshubschrauber Christoph 39 auf der Bundesstraße zu landen. Aufgrund des starken Windes misslang das Landemanöver. Der Hubschrauber landete anschließend sicher auf einem Feld neben der Bundesstraße. Eine Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen, berichtete später das Polizeirevier in Salzwedel.

Feuerwehrleute befreiten die Verletzten aus dem verunglückten Ford.
Feuerwehrleute befreiten die Verletzten aus dem verunglückten Ford.
Foto: David Schröder

Insgesamt 34 Kameraden der Feuerwehren aus Kuhfelde, Valfitz, Siedenlangenbeck und Rohrberg waren neben dem Rettungsdienst des DRK sowie der Polizei im Einsatz. Den Feuerwehreinsatz leitete Martin Gerber (Wehrleiter Kuhfelde). Auch Verbandsgemeindewehrleiter Ronny Runge (Beetzendorf-Diesdorf) machte sich vor Ort ein Bild von den Rettungsarbeiten.

Die B248 war bis 17.43 Uhr für die Rettungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr über die Ortslage Wöpel um.

Erst vor wenigen Wochen hatte sich in der Nähe ein schwerer Unfall ereignet.