Polizeieinsatz

Mit drei Promille auf der A 14 unterwegs

Ein betrunkener Lkw-Fahrer und der Unfall eines Mehl-Sattelschleppers führt die Polizei am Montagabend auf die Autobahn 14 rund um Schönebeck.

Zwei Mal musste die Polizei am Montagabend auf die A14 ausrücken. Zunächst wegen eines Lkws mit auffälliger Fahrweise und gut eine Stunde später zu einem Unfall, bei dem ein mit Mehl  Sattelzug im Graben gelandet war.
Zwei Mal musste die Polizei am Montagabend auf die A14 ausrücken. Zunächst wegen eines Lkws mit auffälliger Fahrweise und gut eine Stunde später zu einem Unfall, bei dem ein mit Mehl Sattelzug im Graben gelandet war. Foto: Friso Gentsch/dpa

Schönebeck/Calbe/Staßfurt - Zu gleich zwei Vorfällen kam es am Montagabend, 21. Juni 2021, auf der Autobahn 14. Mit knapp drei Promille war ein 35-jähriger aus Litauen stammende Lkw-Fahrer in Richtung Schwerin unterwegs. Das teilte die Polizei mit. „Im Bereich der Anschlussstellen Staßfurt und Calbe/Saale wurde von einem Verkehrsteilnehmer eine auffällige Fahrweise des genannten LKW beschrieben“, so die Polizei.

Blutprobe nach Atemkontrolle auf A14 angeordnet

Im Baustellenbereich auf Höhe der Abfahrt Magdeburg-Reform konnte das Fahrzeug seitens der Polizei dann gesichtet werden und wurde auf dem Parkplatz Sülzegrund schließlich einer Kontrolle unterzogen. „Bei dem Fahrzeugführer konnte eine Atemalkoholkonzentration in Höhe von 2,96 Promille festgestellt werden“, teilt die Polizei mit.

Eine Blutprobenentnahme, um den genauen Alkoholwert festzustellen, wurde angeordnet – und der Führerschein des Fahrers sichergestellt. Den Fahrer des belgisches Sattelzuges erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren.

Unfall auf der A14 mit Lkw, der Mehl transportiert

Gut eine Stunde später, gegen 18.55 Uhr befuhr am Montagabend, 21. Juni 2021, ein 60-jähriger, aus dem Salzlandkreis stammender Fahrer eines deutschen Sattelzuges die A14 in der Gegenrichtung nach Halle. „Kurz hinter der Anschlussstelle Magdeburg-Reform verlor er die Kontrolle über sein Lkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab“, heißt es in dem Polizeibericht.

Das Fahrzeug kam im angrenzenden Böschungsgraben zum Stehen. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. „Nach ersten Ermittlungen war der LKW mit sieben Tonnen Mehl beladen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit an“, so die Polizei.

Keine Beeinträchtigungen auf der A14

Während die Polizei am Abend des Unfalls noch nicht sagen konnte, inwieweit es bei den Bergungsarbeiten auf der A14 zu Beeinträchtigungen kommen kann, teilte ein Polizeisprecher auf Nachfrage am Dienstagmorgen mit: „Die A14 ist komplett frei.“

Im Gegensatz zur A2 in Fahrtrichtung Berlin, die wegen eines schweren Verkehrsunfalls zweier Sattelzüge in der Nacht zu Dienstag zwischen den Anschlussstellen Irxleben und Bornstedt gesperrt war. Im Staugeschehen kam es dann zu einem weiteren Lkw-Unfall. Am Dienstagmorgen konnte der Verkehr auf der A2 dann immerhin einspurig an den Unfallstellen vorbeigeleitet werden.