Spektakulär

Verfolgungsjagd: Diebe rammen Polizeiauto und stürzen Böschung im Salzland herunter

Bei Schackstedt sind zwei mutmaßliche Diebe schwer verunglückt. Nachdem sie zuvor in eine Firma eingebrochen waren und versucht hatten, Treibstoff zu stehlen, lieferten sie sich eine spektakuläre und folgenreiche Verfolgungsjagd im Salzland.

13.11.2022, 17:10
Eine spektakuläre Verfolgungsjagd haben sich zwei mutmaßliche Diebe zwischen Schackstedt und Mukrena geliefert. Sie endete mit zwei schwerverletzten Tschechen, einem ramponierten Polizeiauto und einer Verhaftung.Symbolbild:
Eine spektakuläre Verfolgungsjagd haben sich zwei mutmaßliche Diebe zwischen Schackstedt und Mukrena geliefert. Sie endete mit zwei schwerverletzten Tschechen, einem ramponierten Polizeiauto und einer Verhaftung.Symbolbild: dpa

Schackstedt/Mukrena (vs) - Zu einem Einbruch mit anschließender Verfolgungsjagd und zwei schwerverletzten mutmaßlichen Kriminellen ist es in der Nacht zu Sonnabend im Bernburger Weg in Schackstedt im Salzland gekommen. Dies teilt die Polizei mit.

Demnach konnte der Betreiber eines landwirtschaftlichen Betriebes per Videoüberwachung einen Einbruch in seine Firma erkennen. Dabei sollen zwei Personen versucht haben, die Tankdeckel von Traktoren zu öffnen. Als die Polizisten sich dem Ort des Geschehens näherten, sollen sie auf einem nahegelegenen Feldweg ein blaues Auto gesehen haben, dessen Fahrer beim Nähern der Polizei sofort die Flucht ergriffen haben soll.

Hubschrauber bringt Schwerverletzten in Klinik

Dabei soll das Fluchtauto mit dem Streifenwagen kollidiert sein. Anschließend stürzte das offenbar zu schnell fahrende Fahrzeug zwischen Alsleben und Mukrena kurz nach der dortigen Saalebrücke eine drei Meter tiefe Böschung hinab, heißt es weiter von Seiten der Polizei. Der 45-jährige Fahrer kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Der 46-jährige Beifahrer wurde offenbar im Auto eingeklemmt und musste mit Hilfe der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, so die Beamten.

Am Fluchtauto, das allem Anschein nach mit falschen Kennzeichen unterwegs war, entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Im Auto sollen sich außerdem mehrere leere Benzinkanister sowie Einbruchswerkzeug befunden haben. Gegen den Fahrzeugführer soll von der Staatsanwaltschaft Leipzig ein offener Haftbefehl vorgelegen haben. Er war des Weiteren nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.