Blaulicht

Stendal: 20-jähriger Autofahrer flüchtet vor der Polizei, baut Unfall und versucht zu Fuß zu fliehen

Als Polizisten gestern (18. September) einen 20-jährigen BMW-Fahrer in Stendal kontrollieren wollten, erhöhte dieser die Geschwindigkeit und flüchtete. Beim Abbiegen landete er im Straßengraben und setzte zu Fuß seine Flucht fort.  

19. September 2021    15.52 Uhr 
Als Polizisten gestern (18. September) einen 20-jährigen BMW-Fahrer in Stendal kontrollieren wollten, erhöhte dieser die Geschwindigkeit und flüchtete. Beim Abbiegen landete er im Straßengraben und setzte zu Fuß seine Flucht fort.
Als Polizisten gestern (18. September) einen 20-jährigen BMW-Fahrer in Stendal kontrollieren wollten, erhöhte dieser die Geschwindigkeit und flüchtete. Beim Abbiegen landete er im Straßengraben und setzte zu Fuß seine Flucht fort. Symbolfoto: dpa

Stendal (vs) - Während einer Streifentätigkeit wollten Polizisten gestern (18. September) gegen 8 Uhr, den Fahrzeugführer eines BMW in Stendal, Hoher Weg, kontrollieren.

Wie aus der Mitteilung des Polizeireviers Stendal hervorgeht, versuchte der 20-Jährige jedoch zu fliehen. Mit überhöhter Geschwindigkeit befuhr er die Heerener Straße in Richtung der Ortslage Heeren und wollte nach rechts auf die Bundesstraße 189 auffahren.

Dabei verlor er bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto, kollidierte mit der Verkehrsinsel und kam schließlich im angrenzenden Straßengraben zum Stillstand. Noch zu Fuß versuchte der 20-Jährige sich vom Unfallort zu entfernen, konnte jedoch kurze Zeit später durch die eingesetzten Polizeibeamten gestellt werden.

Führerschein und Betäubungsmittel einbehalten 

Ein freiwillig mit dem Beschuldigten durchgeführter Betäubungsmittel-Schnelltest reagierte positiv auf die Einnahme von berauschenden Mitteln. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Beim Beschuldigten wurden zudem Kleinstmengen an Betäubungsmitteln aufgefunden.

Der 20-Jährige sowie die beiden Fahrzeuginsassen blieben in Folge des Verkehrsunfalles unverletzt. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Führerschein sowie die Betäubungsmittel wurden sichergestellt.