Gefährdung des Luftverkehrs

57-jähriger Motorgleitschirmflieger fliegt im Harz zu nah am Boden und gefährdet damit Menschen

Gegen einen 57-jährigen Motorgleitschirmflieger ist am Sonntag, den 27. Juni, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Er hielt den Mindestabstand von 150 Metern zu Personen nicht ein. Außerdem besteht der Verdacht, dass er alkoholisiert war.

Ein 57-Jähriger flog in Ballenstedt mit seinem Motorgleitschirmflieger zu nah über Personen hinweg. Sein Luftfahrschein wurde von der Polizei beschlagnahmt. Symbolbild:
Ein 57-Jähriger flog in Ballenstedt mit seinem Motorgleitschirmflieger zu nah über Personen hinweg. Sein Luftfahrschein wurde von der Polizei beschlagnahmt. Symbolbild: dpa

Ballenstedt (vs) - Wie aus der Mitteilung des Polizeireviers Harz hervorgeht, flog der 57-jährige Mann am Sonntag, den 27. Juni gegen 19.30 Uhr mit einem Motorgleitschirm so genannte kritische Manöver über dem Gelände des Verkehrslandeplatzes in Ballenstedt-Asmusstedt. 

Dabei unterschritt er unter anderem den Mindestabstand zu Personen von 150 Metern und flog nahezu direkt über ihre Köpfe hinweg. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Luftverkehrs gegen den 57-Jährigen ein und beschlagnahmten den Luftfahrtschein des Mannes. 

Darüber hinaus ließen sie ihm zwei Blutproben entnehmen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann unter Alkoholeinfluss geflogen war und er alkoholische Getränke zu sich genommen hat.