Berlin (dpa) - Die Violonistin Natasha Korsakova hat als Interpretin klassischer Musik Karriere gemacht. Nun hat sie ihre Kenntnisse der Musikwelt für ihr Krimidebüt "Tödliche Sonate" eingesetzt.

Eine einflussreiche Musikagentin ist ermordet worden, und der erst kürzlich nach Rom gezogene Kommissar muss einen sehr komplizierten Fall lösen. Verdächtige, die die unbeliebte Frau hätten umbringen können, gibt es zuhauf, und der Polizist muss sich zudem in einer ihm völlig unbekannten Welt zurechtfinden.

Allmählich wird klar, dass eine wertvolle Violine aus dem Hause Stradivari eine wichtige Rolle spielt, aber Korsakova versteht es, die Handlung so zu gestalten, dass die Auflösung des Falls lange Zeit unklar bleibt. Raffiniert ist, dass der Roman immer wieder Passagen enthält, in denen der Mörder selbst zu Wort kommt, ohne dass seine Identität verraten wird.

- Natasha Korsakova: Tödliche Sonate, Heyne Verlag, München, 448 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-453-42267-4.

Tödliche Sonate