Frankfurt/Main (dpa) - Der angesehene Patentanwalt Peter Hamilton wird in einer Höhle im Peak District tot aufgefunden, vergiftet durch Cyanid. In die Höhlenwand sind seine Initialen und ein Sensenmann eingeritzt, rätselhafter Weise sind die Zeichen aber bereits über 100 Jahre alt.

Die Leute aus der Umgebung sind beunruhigt. Sie glauben, dass auf dem Haus des Toten ein Fluch liegt. Bereits in viktorianischer Zeit sind dessen Bewohner häufig auf unnatürliche Weise zu Tode gekommen. Detective Inspector Meg Dalton glaubt jedoch nicht an Schauermärchen. Sie erkennt, dass Hamiltons Familie und sein Umfeld sich eine heile Fassade geschaffen haben, hinter der viele Konflikte lauern.

Roz Watkins Erstling "Das kalte Echo" arbeitet sehr erfolgreich mit Spuk- und Schauerelementen. Der düstere Peak District bietet dazu die atmosphärisch passende Kulisse. Auch die Hauptfigur Meg Dalton ist keine strahlende Heldin. In ihrer Vergangenheit muss es ein dunkles Geheimnis geben, dem sie zu entkommen sucht.

- Roz Watkins: Das kalte Echo, Fischer Verlag, Frankfurt a. Main, 512 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-596-29911-9

Das tiefste Grab

Shalom Berlin

Das kalte Echo